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Orchester-Sound-Petershagen in Rusbend erstmals dabei / Polizei kündigt konsequente Kontrollen an

Alle rüsten für die Vati-Party am Hafen

Rusbend (jp/rd). Erneut wird Rusbend am Himmelfahrtstag zum Party-Mekka der Vatertags-Ausflügler von nah und fern: Das Team der Vorjahre hat für Donnerstag, 17. Mai, zur Vati-Party eingeladen. Von 11 Uhr an sollen die Stimmungswellen vom Festzelt am Rusbender Hafen über den Mittellandkanal bis Hannover und zur Ems schwappen.

veröffentlicht am 14.05.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 08:21 Uhr

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Als Premiere wird die Gruppe Orchester-Sound-Petershagen, kurz OSP, um 13 Uhr das musikalische Programm eröffnen. Das Quartett aus Andreas Hoffmann, Dieter Bals, Alexandra Martius und Dietmar Döring sorgt seit Jahren mit Welthits und Evergreens für Trompete, Saxofon, Tenorhorn, Klarinette und Gesang für beste Stimmung auf Stadtfesten. Erst vor wenigen Tagen waren die vier bei der Maibaumfeier in Bückeburg zu erleben.

Alt bewährt geht es weiter um 16.30 Uhr mit der Mindener Band Steam, die seit vielen Jahren auf keiner Vati-Party in Rusbend fehlen darf. In den Pausen wird DJ Wutz am Plattenteller stehen. Für Speis und Trank wird gesorgt. Die Cocktails liefert das „Mosquito“ aus Bückeburg. Eintritt frei.

Derweil bereitet sich auch die Polizei auf das Großereignis in Rusbend vor. Um einen friedlichen Verlauf zu gewährleisten, wird die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg mit verstärkter Präsenz vor Ort sein. Unterstützt werden die heimischen Ordnungshüter durch die Bereitschaftspolizei Hannover und die Diensthundführer der Polizeidirektion Göttingen. Am Mittellandkanal kommt zudem ein Boot der Wasserschutzpolizei zum Einsatz.

Bei den Vatertagsausflügen handelt es sich grundsätzlich um friedliche Feiern. „Doch die klassische Vatertagstour hat sich gewandelt“, weiß Polizeisprecherin Gabriela Mielke. Immer mehr junge Leute, auch Frauen, sind auf Fahrrädern oder zu Fuß mit oder ohne Bollerwagen unterwegs. Im Gepäck aber ist fast immer Alkohol. Der gemeinsame Alkoholkonsum und das sogenannte „Vorglühen“ durch Rucksacktrinker hat in den Vorjahren bei diesen Personengruppen zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft und zu Streitigkeiten sowie Körperverletzungen geführt.

„Wir legen ein besonderes Augenmerk auf die jungen Ausflügler“, sagt Gabriela Mielke. Durch konsequente Kontrollen bereits auf den Zuwegen will man Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz und späteren Ausschreitungen begegnen. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei, gültige Ausweispapiere mitzuführen.

„Hochprozentiger Alkohol und Alkopops sind für unter 18-Jährige verboten. Bier und Wein sind schon für unter 16-Jährige tabu“, so der Hinweis der Polizeisprecherin.

Gerade betrunkene Vatertagsbummler werden schneller zu Opfern von Körperverletzungen und Diebstählen. Alkoholisierte Jugendliche müssen damit rechnen, nicht an der Party teilnehmen zu dürfen. Gegebenenfalls müssen Eltern ihre Sprösslinge bei der Polizei abholen. Bei Inobhutnahmen beziehungsweise Rückführungen haben die Erziehungsberechtigten die Kosten zu tragen.

Die Verkehrsüberwachung im Hinblick auf Alkohol und Drogen wird eine weitere Hauptaufgabe der im Raum Bückeburg eingesetzten Polizeikräfte sein.




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