weather-image
×

Halbjahresbilanz des Arbeitskreises Leerstand

Alles für die Kunst

STADTHAGEN. Ein gutes halbes Jahr gibt es jetzt den Arbeitskreis Leerstandsmanagement. Zu den ursprünglich zwei hat sich inzwischen eine dritte Idee gesellt, wie der Anblick der teils unansehnlichen Häuserfronten umgegangen werden könnte.

veröffentlicht am 26.06.2016 um 18:03 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:42 Uhr

Autor:

„Wir haben grob gesagt eine Idee für etwas aus dem Bereich Lebensmittel-Verkauf“, sagt Wirtschaftsförderer Lars Masurek. Diese befinde sich allerdings noch derart im Anfangsstadium, dass die Initiative derzeit noch keine Details verkünden könne.

Ende 2015 hat sich die Gruppe zum ersten Mal getroffen. Außer der Stadtverwaltung sind darin der Stadtmarketingverein, regionale Immobilienmakler, Hausverwalter und einzelne Immobilieneigentümer vertreten.

Immer wieder spricht man Masurek zufolge mit Eigentümern oder Maklern, um deren Absichten zu erfahren oder um Vorschläge zu unterbreiten.

„Teilweise ist dies nicht auf Interesse gestoßen“, erklärt Masurek. Beispiel Pop-Up-Stores: Der Besitzer eines Geschäftes, das von seiner Lage her „sehr gut dafür geeignet“ gewesen wäre, konnte dieser Nutzung nichts abgewinnen.

Pop-up-Stores sind Geschäfte, die nur vorübergehend eingerichtet werden. Laut Masurek gibt es unter den Leerständen der Innenstadt nur einen, der für Anbieter wirklich interessant ist. Damit dürfte die ehemalige Ladenzeile eines Optikers direkt am Marktplatz gemeint sein.

Möglicherweise werde für eine andere Immobilie ein neuer Anlauf unternommen. Zuvor war die Idee am Unwillen des Besitzers gescheitert.

Einen Erfolg gibt es aber in der Halbjahresbilanz bereits zu verbuchen. „In naher Zukunft“ sollen Künstler ihre Werke in den Schaufenstern der Leerstände ausstellen. Mit diesem Projekt sollen „zunächst einmal Erfahrungen gesammelt werden“.




Anzeige
Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige