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In Bückeburg gab’s zehn Fisch-Geschäfte.

Als Hering noch ein Arme-Leute-Essen war

BÜCKEBURG. Fleisch gehört seit Menschengedenken zu den wichtigsten und begehrtesten heimischen Nahrungsmitteln. Was, wann und wie es verzehrt wurde, hing schon immer von Angebot, Geschmack und Geldbeutel ab. Heutzutage besteht aufgrund der industriellen Massentierhaltung von Schweinen, Rindern und Hühnern – zumindest hierzulande – kein Mangel. Das war bis Mitte des vorigen Jahrhunderts noch ganz anders. Insbesondere den Witwen und Waisen der Gefallenen des Ersten Weltkrieges und dem großstädtischen Arbeiter-Proletariat ging es extrem schlecht. Da traf es sich gut, dass es noch unermesslich groß scheinende und deshalb nicht sonderlich hoch angesehene Fleischreserven in Flüssen, Teichen und Meeren gab.

veröffentlicht am 26.10.2020 um 14:17 Uhr
aktualisiert am 26.10.2020 um 18:30 Uhr

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