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Gebäude an der Ecke von Obertorstraße und Ulmenallee weicht Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses

Alte Fahrschule ist Geschichte

BÜCKEBURG. Mit dem Abriss der ehemaligen Fahrschule Ernst und des inzwischen umgezogenen Grillimbisses „Kalimara“ an der Ecke von Obertorstraße und Ulmenallee geht der Bauboom in Bückeburg weiter und die Städtebausanierung Hannoversche Straße in die nun endgültig letzten Züge. Bagger sind angerückt und machen dem dreigeschossigen Altbau den Garaus, der bereits seit Monaten leer gestanden hatte.
Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau eines ebenfalls dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses begonnen werden, wie Bauherr Hans-Joachim Marin auf Anfrage unserer Zeitung sagte.

veröffentlicht am 23.05.2019 um 13:19 Uhr

Bagger machen der ehemaligen Fahrschule Ernst an der Ecke von Obertorstraße und Ulmenallee den Garaus und schaffen Platz für den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses. Foto: fh
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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Im Erdgeschoss wird das Architekturbüro Roper einziehen, wie John Roper bestätigte, der auch für Entwurf und Umsetzung des Neubaus verantwortlich zeichnet. Im 1. Obergeschoss ist eine Bürofläche etwa für Unternehmen aus der Baubranche oder aber Rechtsanwälte geplant. Im 2. Obergeschoss entstehen drei kleinere Wohnungen, im 3. Obergeschoss schlussendlich ein Penthaus.

15 Monate Bauzeit sind nach Angaben von Roper für das Projekt veranschlagt, das 2021 fertiggestellt sein soll. Zur Investitionssumme wollte Marin keine Auskünfte geben: „Es wird schon in den Millionenbereich gehen.“ Mit der Stadt haben bereits zahlreiche Vorgespräche stattgefunden, der Bauantrag soll demnächst eingereicht werden.

Die Alt-Immobile war im Zuge des Städtebauförderungsprogramms Hannoversche Straße von der Stadt Bückeburg beziehungsweise dem ausführenden Bauträger gekauft worden. Beide hatten sich dann auf die Suche nach einem Investor gemacht, eine Suche, die sich in die Länge zog, bis schlussendlich Marin nach längeren Gesprächen als Investor gewonnen werden konnte. Der Abriss des Gebäudes war bereits seit Längerem geplant, zog sich aber auch hin, da zunächst alle Mieter ausziehen mussten.

So soll die Ecke künftig aussehen. Entwurf: Roper

Der Abriss wird noch aus dem Städtebauförderungsprogramm Hannoversche Straße bezuschusst, wie Baubereichsleiter Björn Sassenberg auf Anfrage unserer Zeitung sagte – obwohl das Förderprogramm bereits beendet ist. Zusammen mit einem weiteren Projekt an der Bergdorfer Straße ist der Neubau an der Ecke von Obertorstraße und Ulmenallee dann tatsächlich die beiden letzten Projekte.




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