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Ein Notfall – was nun?

Auch Kinder können Leben retten – der ASB zeigt, wie

BÜCKEBURG. Kinder und Jugendliche der Arbeiter-Samariter-Jugend haben kürzlich spielerisch erfahren, was sie bei einem Notfall tun können, um Hilfe zu holen.

veröffentlicht am 11.02.2019 um 14:51 Uhr
aktualisiert am 11.02.2019 um 16:20 Uhr

Kinder beim Notruf-Kurs des ASB in Bückeburg. Foto: pr.

BÜCKEBURG. Der 11. Februar ist der „Europäische Tag des Notrufs 112“. Mit dem Aktionstag soll die lebensrettende Rufnummer in der Bevölkerung noch bekannter gemacht werden. Deshalb ist den Kindern und Jugendlichen der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) im ASB-Stützpunkt in Bückeburg spielerisch erklärt worden, was bei einem Notfall wichtig ist und welche Maßnahmen sie als Kinder selbst ergreifen können.

Unter anderem wurde die Notrufnummer besprochen. Der ASB-Nachwuchs lernte, dass man im Notfall einem Erwachsenen Bescheid geben und welche Hilfe geleistet werden soll. Erst im vergangenen Jahr hatte einer Pressenotiz des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zufolge ein Vierjähriger aus Garmisch-Partenkirchen per 112 Hilfe gerufen, als seine Großmutter plötzlich umgefallen und regungslos liegen geblieben war. „Immer wieder ist in der Presse zu lesen, dass auch Kinder in der Lage sind, einen Notruf abzusetzen und Hilfe für Familienangehörige zu ordern, die plötzlich erkrankt sind“, so der ASB. Deswegen sei es so wichtig, dass auch Kinder erlernen, wie und wo sie Hilfe bekommen und wie sie ihre Ängste verlieren.

Spaßanrufe unter der 112, das wurde den Mädchen und Jungen ebenfalls klargemacht, sind verboten und können das System überlasten und so das Leben derer gefährden, die wirklich dringend Hilfe benötigen. Was geschieht, wenn der Notruf 112 angerufen wird, wurde den Kindern und Jugendlichen recht detailliert vermittelt: Ein Mitarbeiter der Rettungsleitstelle beantwortet den Anruf und stellt dem Anrufer Fragen, die er zur Bearbeitung des Notrufes benötigt. Besonders wichtig sei es, so der ASB, ruhig zu bleiben und konzentriert die gestellten Fragen zu beantworten, denn im Notfall gelte es, keine Zeit zu verlieren. Je schneller die Rettungskräfte vor Ort seien, desto höher seien die Chancen, Menschenleben zu retten. Ob per Smartphone oder am Festnetztelefon, jeder sollte die 112 sofort verfügbar haben, damit im Ernstfall nicht wertvolle Zeit mit der Suche nach der richtigen Telefonnummer verloren geht.

Die Nummer 112 ist in 44 europäischen Ländern die offizielle Notrufnummer und gilt unter anderem in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. In Deutschland gibt es die Notrufnummer seit 1973.r




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