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Tilman Kuban beim CDU-Grünkohlessen

Auf „Brexit“-Probleme aufpassen

RÖCKE. Beim Grünkohlessen der CDU-Ratsfraktion im „Röcker Krug“ hat Fraktionschef Axel Wohlgemuth eingedenk des Todes von Bernd Insinger und Wolfhard Müller diesmal darauf verzichtet, das lokalpolitische Geschehen kritisch unter die Lupe zu nehmen. „Auch wenn sie nicht zu unserer Fraktion gehört haben, waren es doch Ratskollegen, die mir durchaus menschlich vertraut waren und die eine Lücke hinterlassen haben“, erklärte Wohlgemuth.

veröffentlicht am 03.02.2019 um 15:47 Uhr
aktualisiert am 03.02.2019 um 18:20 Uhr

Axel Wohlgemuth (rechts) im Gespräch mit Tilman Kuban. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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„Bernd Insinger hat mir gut zehn Jahre gegenüber gesessen und bei der letzten Ratssitzung lag auf seinem Platz auf einmal eine Blume; das war schon ein komisches Gefühl“, gab der Christdemokrat zu verstehen. Statt eine grundsätzliche Rede zu halten, nahm Wohlgemuth die Zusammenkunft zum Anlass, das Engagement der einzelnen Mitglieder der CDU-Ratsfraktion in sehr persönlich gehaltenen Formulierungen zu würdigen.

Darüber hinaus erlebte die mit fast 60 Teilnehmern gut besuchte Veranstaltung einen Auftritt von Tilman Kuban, der sich bei den im Mai anstehenden EU-Wahlen um einen Platz im Europäischen

Parlament bewirbt. Der 31-Jährige stellte sich als „engagiert, vernetzt und überzeugt“ vor. Der Landesvorsitzende der Jungen Union Niedersachsen meinte im Zusammenhang mit dem Brexit: „Da gibt es einige Probleme, bei denen wir aufpassen müssen, dass sie uns nicht auch in Deutschland ereilen.“ Womit er auf das Auseinanderdriften der Gesellschaft im Allgemeinen und von Stadt- und Landbevölkerung im Besonderen ansprach.

Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung sagte Kuban: „Es geht darum, dass wir in Deutschland Innovationsweltmeister sind und dass wir das auch bleiben.“ In der nächsten Generation werde es in erster Linie darum gehen, dass die künstliche Intelligenz in die Maschinen komme.




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