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Auhagen: Aschenweg wird repariert

AUHAGEN. Der Aschenweg in Auhagen soll gespritzt, gesplittet, gespritzt und noch einmal gesplittet werden. Dieses Doppel-Verfahren, das der Bauhof der Gemeinde vorgeschlagen hat, ist im Rat nach längerer Diskussion gebilligt worden. Bedingung: Die Arbeiten dürften nicht mehr als 10 000 Euro kosten.

veröffentlicht am 23.06.2016 um 17:47 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:42 Uhr

Alle Ratsmitglieder sind sich über den desolaten Zustand der mehr als 40 Jahre alten Straße in Auhagen bewusst. Eigentlich müsste ein Neubau her. „Aber sollen wir uns das jetzt vor die Brust nehmen“, sagte Bürgermeister Kurt Blume (SPD) fragend in die Runde am Ratstisch, zumal ja aktuell noch die Bauarbeiten auf der Ortsdurchfahrt abgerechnet werden müssten.

Gespickt mit Ironie hatte Maik Blume (SPD) den gegenwärtigen Zustand des Aschenweges als „beste Form der Verkehrsberuhigung“ bezeichnet. Einen Neubau wollte angesichts eher klammer Gemeindefinanzen keiner, aber Tobias Franke (CDU) musste erst einmal von der doppelten Split-Spritzmethode („Da halte ich gar nichts von“) überzeugt werden. Diese Aufgabe übernahm sein Fraktionskollege Rolf Adam: „Das wird gut“, meinte er, wobei er trotzdem anmerkte, dass auch 10 000 Euro „eine Menge Geld“ seien. Diese Summe hatte der Rat vorher als finanzielle Schmerzgrenze für die Ausbesserung der maroden Straße angepeilt.

„Natürlich hält das nicht ewig“, meinte auch Bürgermeister Kurt Blume (SPD), der allerdings dessen ungeachtet trotzdem für das Reparatur-Verfahren warb und am Ratstisch schließlich einen einstimmigen Beschluss dafür bekam, den Bauhof mit den Arbeiten zu betrauen.jpw




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