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Nur heute: Reinerlös aus Tagesverkauf für Andreas-Gärtner-Stiftung

Außergewöhnliche Spendenaktion

Veltheim (bus). Die „Porta“-Unternehmensgruppe hat für heute, Donnerstag, eine außergewöhnliche Spendenaktion angekündigt. Vertreter des Einrichtungshauses bezeichneten das Vorhaben während der Vorstellung im Hauptverwaltungssitz Veltheim als „in Deutschland ohne Vorbild“. „Der gesamte Reinerlös aus dem Verkauf dieses Tages wird zugunsten von Menschen mit geistiger Behinderung gespendet“, erläuterte „Porta“-Mitinhaberin Birgit Gärtner.

veröffentlicht am 06.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 22:21 Uhr

Die Aktion ist sozusagen ein Geburtstagsgeschenk für den Firmenmitgründer Hermann Gärtner, der heute seinen 75. Geburtstag feiert. „Mein Vater wollte nicht viel Aufhebens um seinen runden Geburtstag machen, was wir natürlich respektieren“, sagte Birgit Gärtner. Gleichwohl habe man ihm eine besondere Freude bereiten wollen und den 7. Mai zum Tag der Andreas-Gärtner-Stiftung erklärt. Senior Gärtner rief diese nach seinem schwerstbehinderten Sohn benannte Stiftung 1993 ins Leben. Sie hilft geistig behinderten Menschen persönlich und deren Familien finanziell. Birgit Gärtner bezifferte die seit der Gründung zur Verfügung gestellte Summe auf 5,1 Millionen Euro.

Nach Angaben von Mitinhaber Achim Fahrenkamp beteiligen sich nahezu alle Industrie- und Geschäftspartner an der Aktion. Darüber hinaus wurden in zahlreichen Häusern Sonderaktivitäten vorbereitet, deren Erlöse ebenfalls der Stiftung zufließen.

Die „Porta“-Gruppe zählt mit rund 6500 Beschäftigten und einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro zu den größten familiengeführten Einrichtungsfirmen Deutschlands. Zum Unternehmen gehören bundesweit zwei „Hausmann“-Möbelhäuser, 20 „Porta“-Einrichtungshäuser und 77 Märkte des Discounters „SB-Möbel Boss“. Kurt Jox, gab bekannt, dass die Gruppe in den ersten Monaten dieses Jahres trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Krise, finanziell ein „leichtes Plus“ verbucht habe. Der Sprecher der Geschäftsführung kündigte für das laufende Jahr Investitionen von etwa 80 Millionen Euro an. „Wir investieren gegen den Trend“, erklärte Jox. Allein in Bielefeld sollen in Umbau und Innenausstattung des dortigen Ablegers 15 Millionen Euro fließen.




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