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Bürgermeister: Es ist ein Verlust, dass der Gevattersee nicht mehr zur Verfügung steht

Badegast Brombach hat Verständnis

Bückeburg (rc). Die Schließung des Gevattersees als Badesee ist in der Stadtverwaltung mit gemischten Gefühlen aufgenommen worden. „Ja, selbstverständlich ist es ein Verlust, dass der See nicht mehr zur Verfügung steht“, sagte Bürgermeister Reiner Brombach auf Anfrage unserer Zeitung: „Allerdings ist der See in den vergangenen Jahren einfach verkommen.“

veröffentlicht am 08.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 10:41 Uhr

Früher sei er selbst dort gerne schwimmen gegangen, berichtete der Bürgermeister, in den vergangenen Jahren aber nicht mehr. Wegen der Splitter am Strand und im Uferbereich habe man dort immer Angst haben müssen, sich die Füße zu zerschneiden. „Das hat einfach keinen Spaß mehr gemacht.“ Dabei habe er es immer schön gefunden, die Idylle eines Freisees zu genießen – mit einem Strandbereich, dessen Größe sich durchaus mit der des Steinhuder Meers messen könne.

Es sei schade, dass dieses Idyll durch das schlechte Benehmen und Verhalten einiger Mitmenschen nun so gestört, sogar zerstört worden ist, dass die Fürstliche Hofkammer letztlich die Reißleine habe ziehen müssen. Aus Sicht des Eigentümers sei das verständlich, der nicht nur die Kosten habe tragen, sondern auch mit eventuellen Haftungsansprüchen habe rechnen müssen. Er selbst habe erst aus unserer Zeitung von der Herausnahme des Sees aus dem EU-Badegewässerkataster erfahren. Er wolle jetzt noch Rücksprache mit der Hofkammer halten, um weitere Einzelheiten zu erfahren.

Der Sperrung des Sees für Badegäste gewann der Bürgermeister auch mit Blick auf die Finanzen der Stadt noch etwas Gutes ab. „Wir haben mit dem Bergbad ein attraktives und schönes Freizeitbad. Vielleicht kommen die Badegäste jetzt zu uns.“




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