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Thomas Abbt – Stefan Brüdermann ruft den fast vergessenen Gelehrten in Erinnerung

Begabt, gebildet und am Hofe hochwillkommen

BÜCKEBURG. Mit gerade mal sieben Jahren kam der 1738 in Ulm geborene Thomas Abbt auf die dortige Lateinschule, mit dreizehn Jahren hielt er die erste öffentliche Rede – natürlich auf Latein. Promoviert wird er später in Halle, wo er studierte und bald seine erste Professur erhalten sollte, über das Thema der großen „Babylonischen Sprachverwirrung“. Als junger Professor in Rinteln wird er seine Kollegen an der dortigen kleinen Universität der hessischen Grafschaft und ihre Studenten nicht eben in ein günstiges Licht rücken. Der Dozent für Mathematik und Philosophie ist deshalb heilfroh, 1765 eine Anstellung in Bückeburg gefunden zu haben und am Hofe von Graf Wilhelm wirken zu dürfen. Stefan Brüdermann, der Leiter der Abteilung Bückeburg des Landesarchivs, beschäftigte sich zu Beginn einer Reihe von Vorträgen im laufenden Herder-Jahr mit dessen Vorgänger Thomas Abbt.

veröffentlicht am 10.11.2021 um 12:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2021 um 19:10 Uhr

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