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Günter Drieschner liest aus Neuerscheinung / Bekannt in Stadt und Land

Beitrag für ein besseres Leben

STADTHAGEN. Einer der bekanntesten Rentner in Stadthagen und Schaumburg stellt am Samstag, 25. Juni, 15 Uhr, im Kultur-Café des Kulturzentrums Alte Polizei, Obernstraße. 29, sein zweites Buch mit Lebenserinnerungen aus Stadthagen und der Region vor:

veröffentlicht am 24.06.2016 um 18:21 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:22 Uhr

Günter Drieschner liest aus „Mein Beitrag für ein besseres Leben“ (Norderstedt, Juni 2016). Zur Begrüßung spricht Thorsten Gröger, IG-Metall Nienburg-Schaumburg. Der Autor selbst stellt dann die Neuerscheinung im Gespräch mit seiner Lektorin Britta Lauber (München) vor.

Geboren 1930 in Breslau, kam Günter Drieschner als Jugendlicher mit seiner Mutter und Geschwistern 1947 in Stadthagen an, wie so viele, die durch den Krieg ihre alte Heimat verloren hatten.

Den Traum vom Beruf eines Landschaftsgärtners oder Gartenbauarchitekten musste er im zerstörten Breslau zurücklassen. In seinem ersten Buch, „Verlorene Wege“ (Norderstedt, 2015), erinnert er sich an Kindheit und Kriegsfolgen. Über das Ankommen und Mitwirken in Stadthagen und Schaumburg berichtet er jetzt in seinem neuen Buch: „Mein Beitrag für ein besseres Leben“.

Ohne Schulabschluss gelang es dem jungen Drieschner in Stadthagen, sich vom Metall-Hilfsarbeiter zum Montage-Spezialisten zu qualifizieren. Er wurde Betriebsratsvorsitzender, Erster Bevollmächtigter der IG-Metall Ortsverwaltung, Mitglied des Stadtrates und der SPD-Ortsgruppe, Mitbegründer und erster Vorsitzender des Seniorenbeirates, Freiwilliger in den Senioren-Gruppen des Kulturzentrums Alte Polizei und Vorsitzender des Sozialverbandes (SOvD-KV Schaumburg). Drieschner: „Es war erst durch die Aufnahme in den DGB und in die IG-Metall gelungen, mich in meiner zweiten Heimat einzufinden, meine Spuren zu hinterlassen, indem ich ein Stück an der Geschichte der Gewerkschaft und von Stadthagen mitschrieb“.

Vielen Menschen ist „Drieschner-Günter“ als aktiver Gewerkschafter bekannt, vielen als aktiver Senior, vielen als humorvoller Geschichten-Erzähler. Nach über acht Jahrzehnten stellt er aktuell viel Interessantes über seinen Beitrag zum gewerkschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Leben in Buchform vor.

Infos: www.altepolizei.de, Programmtipp. red




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