weather-image
Neubau des Herder-Quartiers bereitet weiter Sorgen

Beschweren sich künftige Anwohner?

BÜCKEBURG. Erste Känguruh-Jam des Jahres 2019: Beste Gelegenheit für die heimische Musikszene, nicht nur wie an jedem ersten Montag im Monat in der Kultkneipe an der Schulstraße herzhaft in die Saiten von Bass und Gitarre zu greifen oder das Schlagwerk zu bearbeiten, sondern auch sich noch ein frohes neues Jahr zu wünschen. Und sich zu sorgen: Könnte es Beschwerden wegen Lärm geben, wenn das gegenüberliegende Herder-Quartier bezogen ist?

veröffentlicht am 09.01.2019 um 11:20 Uhr
aktualisiert am 09.01.2019 um 16:20 Uhr

Jam-Auftakt des Jahres 2019 mit Matthias Tempel am Schlagzeug, Peter Burrack am Bass und Jan Dörffel an der Gitarre und am Gesangsmikrophon. Foto: JP
jp01

Autor

Johannes Pietsch Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

BÜCKEBURG. Der erste Känguruh-Jam des Jahres 2019: Beste Gelegenheit für die heimische Musikszene, nicht nur wie an jedem ersten Montag im Monat in der Kultkneipe an der Schulstraße herzhaft in die Saiten von Bass und Gitarre zu greifen oder das Schlagwerk zu bearbeiten, sondern auch sich noch ein frohes neues Jahr zu wünschen.

Manch einer zeigte sich da bei den Wünschen an das neue Jahr ganz und gar nicht unbescheiden: „Den Weltfrieden und ganz viele tolle Gigs“ sind zum Beispiel die Dinge, die sich Jam-Stammgitarrist Olli Schröder aus Obernkirchen vom Jahr 2019 erhofft. Zudem bildete die Auftakt-Jam des neuen Jahres das musikalische Geburtstagsständchen für Känguruh-Juniorwirt Yannick Brauner, der an diesem Tag 28 Jahre alt wurde.

Nach wie vor richten sich aber auch zahlreiche sorgenvolle Blicke der Musiker auf das gegenüberliegende, sich derzeit in der Fertigstellung befindliche Herder-Quartier: Nach den leidvollen Erfahrungen mit „musiksensiblen Anwohnern“ an der oberen Langen Straße, rund um das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum und zuletzt auch im Bereich des „Scarabeo“ an der Bahnhofstraße befürchten nicht wenige, dass es auch von den zukünftigen Bewohnern des Neubaus an der Schulstraße zu Lärmbeschwerden kommen könnte. Das würde der seit 24 Jahren bestehenden Jam-Session im „Känguruh“ das Leben schwer machen – wenn nicht gar sie sogar zum Erliegen bringen.

Immerhin keine Gefahr besteht dazu in den warmen Monaten des Jahres 2019: Denn dann – das bestätigte auch Stamm-Bassist Peter Burrack noch mal – wechselt die Session wieder während der sommerlichen Jam-Pause im „Känguruh“ als „Lilly’s Summer Jam“ ins Park-Café „Lilly’s“ im Schlosspark.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare