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Maite Kelly und Moritz Sachs erläutern Fernseh-Teams das Musical „Die schwarzen Brüder“

Besuch der Promiriege

Bückeburg. Großer Bahnhof für die „Schwarzen Brüder“: Mit Produzent Moritz Sachs, Regisseur Mirco Vogelsang und Marketingchefin Irene Fleischlin gaben sich nicht nur drei der maßgeblichen Initiatoren des Musicalprojekts, das im kommenden Sommer auf Schloss Bückeburg seine Deutschlandpremiere erleben wird, jetzt auf dem Weihnachtszauber die Ehre. Mit Maite Kelly war auch die mit Abstand populärste Darstellerin angereist. Flankiert wurde der Besuch der Promiriege von einer kaum zu überblickenden Zahl von Kamerateams, Fotografen und Medienvertretern, die zum Teil noch am gleichen Tag auf diversen Fernsehkanälen darüber berichteten. Höhepunkt war ein gemeinsamer Auftritt mit Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe auf dem Schlossbalkon.

veröffentlicht am 03.12.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 06:41 Uhr

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Autor:

Johannes Pietsch

Es ist fraglos ein kulturelles Großereignis, welches der Hausherr von Schloss Bückeburg den Tausenden Weihnachtszauberbesuchern vom Balkon aus ankündigte und das anschließend von Produzent Sachs, Regisseur Vogelsang und Darstellerin Maite Kelly erläutert wurde. Fünf Wochen lang wird auf Schloss Bückeburg das Musical „Die schwarzen Brüder“ aufgeführt. Das Stück nach dem gleichnamigen Jugendroman von Lisa Tetzner und Kurt Held basiert auf realen historischen Begebenheiten: Verarmte Tessiner Bergbauernfamilien waren im 19. Jahrhundert gezwungen, ihre Kinder als Kaminfegergehilfen in norditalienische Städte zu verkaufen. „Die schwarzen Brüder“ erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Georgio, der mit einigen Freunden die Flucht aus Mailand wagt, um in seine Heimat in den Schweizer Alpen zurückkehren zu können.

Eine unglaublich bewegende, emotional tief berührende Geschichte, versprach „Lindenstraßen“-Star Moritz Sachs dem Publikum in spe. Schon bei einer der ersten Proben hätten ihm spontan Tränen in den Augen gestanden. Geboren wurde die Idee zu der Musicalinszenierung im Jahr 2004 an einem Küchentisch in Luzern. 2007 fand die Uraufführung in Schaffhausen statt, 2010 die Wiederaufführung als Open-Air-Inszenierung in Walenstadt. Das Libretto schrieb der aus Bad Nenndorf stammende Regisseur und künstlerische Leiter Mirco Vogelsang, die Musik stammt von dem russischen Komponisten Georgij Modestov. Am 7. August kommt das Musical dann für fünf Wochen nach Schloss Bückeburg. Gespielt wird dabei übrigens auf der Richtung Süden gelegenen Gartensaalwiese der Schlossinsel, an deren Rand eine Zuschauertribüne errichtet wird. Dabei werden sowohl Bereiche des Schlosses als auch der angrenzenden Baumreihen in die Inszenierung mit einbezogen. Karten können bereits jetzt über das Internet unter http://dieschwarzenbrueder.de/tickets/ bestellt werden. Während des Weihnachtszaubers gibt es die Karten um 15 Prozent ermäßigt im Schloss.

Das Thema Kinderhandel und Zwangsarbeit sei heute aktueller denn je, so Sängerin Maite Kelly, die im Musical die hartherzige Mailänder Bürgerin Frau Rossi verkörpert. „Aber das Stück hat auch Hoffnung, und Hoffnung und Licht sind das Wichtigste in unserem Leben.“ Eine Inszenierung mit klassischer Partitur, einem 40-köpfigen Orchester und 30 Darstellern kündigte Regisseur Vogelsang an. Einen musikalischen Vorgeschmack gab es für die Weihnachtszauberbesucher mit der Arie „Dezemberwind“, vorgetragen von Sängerin Sandra Pangl, die im Musical die Tochter Angeletta von Frau Rossi verkörpert.

Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe nutzte den Auftritt auf dem Schlossbalkon, um noch für eine weitere Veranstaltung auf Schloss Bückeburg zu werben: Am Sonnabend, 14. Dezember, wird Weltklassepianistin Alice Sara Ott im großen Festsaal ein Galakonzert zugunsten der Stiftung „Kinder für Tschernobyl“ geben.




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