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Bethel ist Geschichte

BÜCKEBURG. Das Krankenhaus Bethel ist Geschichte, der Abriss – im Zeitplan – so gut wie abgeschlossen. Die ersten Abriss-Bagger werden bereits abtransportiert, während ein großer Steinbrecher mit lautem Getöse die letzten Steine zu Schotter zermahlt. Bagger thronen auf Schuttbergen, trennen Schutt von Metallteilen.

veröffentlicht am 06.02.2019 um 15:47 Uhr
aktualisiert am 06.02.2019 um 18:10 Uhr

Vom Krankenhaus Bethel steht nichts mehr, Steinbrecher verarbeiten Bauschutt zu Schotter. Foto: rc
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Ein Teil dieses Schutts bleibt auf dem Gelände und wird für den Neubau des Seniorenkompetenzzentrums mit seinen rund 120 Betten und zwei seniorengerechten Wohnanlagen mit rund 25 Wohnungen im Hintergrund benötigt. Baubeginn wird noch im Frühjahr sein. Rund 6000 Tonnen werden vom Abbruchunternehmen am Firmensitz in Hameln recycelt. Der Abriss hat ungewohnte Perspektiven freigegeben. Von der Herminenstraße besteht freie Sicht zur Grundschule am Harrl. Immer wieder stoppen vorbeifahrende Autofahrer oder Fußgänger, um einen letzten Blick auf die letzten Reste des Krankenhauses zu werfen. Jahrzehnte war Bethel ein prägendes Gebäude der Stadt und eine Insitution. Kein Bückeburger, der nicht zumindest als Besucher dort war, ganz zu schweigen von den Tausenden, die dort das Licht der Welt erblickten, Operationen über sich ergehen lassen mussten oder Schicksalsschläge zu verarbeiten hatten.Foto: rc




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