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B-Plan auf der Zielgeraden / Investor für drittes Senioren-Mehrfamilienhaus gefunden

Bethelquartier kann bebaut werden

BÜCKEBURG. Der Neubebauung des Krankenhausareals Bethel an der Herminenstraße steht nicht mehr viel im Wege. Einstimmig hat der Bau- und Umweltausschuss auf seiner jüngsten Sitzung dem Satzungsbeschluss für den B-Plan „Bethelquartier“ zugestimmt.
Nun müssen nur noch Verwaltungsausschuss und schlussendlich der Rat in seiner Sitzung im Juni über den B-Plan entscheiden. Mit ihm wird planungsrechtlich der Bau eines Seniorenkompetenzzentrums mit rund 130 Plätzen sowie der Bau von drei seniorengerechten Wohngebäuden im mittleren Bereich sowie der Bau von Mehr- und Einfamilienhäusern im nördlichen Bereich zur Fürst-Ernst-Straße hin abgesichert. Für das dritte Senioren-Mehrfamilienhaus mit um die 14 Wohnungen ist mittlerweile auch ein Investor gefunden worden.

veröffentlicht am 03.05.2019 um 12:39 Uhr
aktualisiert am 03.05.2019 um 13:50 Uhr

Der Abriss des Krankenhauses Bethel wurde in Vorbereitung der Neubauplanungen zeitlich etwas gestreckt, ist aber nach wie vor im Zeitplan. Foto: rc
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Der Neubebauung des Krankenhausareals Bethel an der Herminenstraße steht nicht mehr viel im Wege. Einstimmig hat der Bau- und Umweltausschuss auf seiner jüngsten Sitzung dem Satzungsbeschluss für den B-Plan „Bethelquartier“ zugestimmt.

Nun müssen nur noch Verwaltungsausschuss und schlussendlich der Rat in seiner Sitzung im Juni über den B-Plan entscheiden. Mit ihm wird planungsrechtlich der Bau eines Seniorenkompetenzzentrums mit rund 130 Plätzen sowie der Bau von drei seniorengerechten Wohngebäuden im mittleren Bereich sowie der Bau von Mehr- und Einfamilienhäusern im nördlichen Bereich zur Fürst-Ernst-Straße hin abgesichert.

Wie Baubereichsleiter Björn Sassenberg in der Sitzung erinnerte, sei über das Vorhaben und insbesondere dem Abriss von Haus Reiche „kontrovers, viel und intensiv diskutiert“ worden. Letztendlich sei nun aber alles erörtert und in den B-Plan eingearbeitet worden. In Kürze würde der Abschluss von zwei städtebaulichen Verträgen mit dem Investor erfolgen. In dem einen Vertrag werde das konkrete Aussehen des Seniorenkompetenzzentrums mit seiner gegliederten Fassade und Anpassung an den Straßenverlauf festgehalten. In dem zweiten Vertrag werde die Erschließung und Weiterführung des Bethelwegs auf das Gelände und die Finanzierung des Baus durch den Investor festgehalten.

Wie Bau-Ingenieur Volker Wehmeyer als Vertreter des Investor, der Immac AG, mitteilte, sind die Abrissarbeiten auf dem Bethel-Gelände zwar gegenüber den ursprünglichen Zeitplanungen etwas gestreckt worden, um das Gelände bereits an die Bauvorhaben anzupassen, sei aber weiterhin im Zeitplan. Die Bauanträge sind gestellt, im Vorfeld aber bereits eng mit der Stadt abgestimmt worden.

Auch für die Errichtung eines dritten Senioren-Mehrfamilienhauses im mittleren Bereich auf den Fundamenten des alten Parkhauses ist inzwischen ein Investor gefunden, wie Wehmeyer Informationen unserer Zeitung bestätigte: Die Immac AG wird selbst bauen. Die beiden anderen Mehrfamilienhäusern werden insgesamt 28 Wohneinheiten haben und im Bedarfsfall das Angebot des Seniorenkompetenzzentrums mitbenutzen können. Der dritte Neubau wird zusätzlich 18 Wohneinheiten haben.




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