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Wohnhaus in Porta Veltheim brennt bis auf die Grundmauern nieder – haben Jugendliche gezündelt?

Bewohner verlieren gesamtes Hab und Gut

Porta Westfalica (rc). Bei einem Großbrand in einem Wohnhaus in Porta Westfalica Veltheim ist ein Sachschaden in Höhe von rund 800 000 Euro entstanden. Die Bewohner hatten den Brand rechtzeitig bemerkt und konnten sich in Sicherheit bringen. Das Wohn- und Geschäftshaus wurde komplett zerstört.

veröffentlicht am 12.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 10:21 Uhr

Nach ersten Ermittlungen der Polizei Minden-Lübbecke brach der Brand an einer trockenen Hecke aus. Von dort griff das Feuer über ein Brennholzlager auf das Wohnhaus über. In diesem Zusammenhang werden jetzt Jugendliche gesucht, die sich in der fraglichen Zeit, Sonntagmorgen gegen 5.30 Uhr, in unmittelbarer Nähe aufgehalten haben und alkoholisiert gewesen sein sollen.

Als die Feuerwehren ab 5.21 Uhr nach und nach am Brandherd eintrafen, stand das gesamte Haus bereits in hellen Flammen und breitete sich rasch auf den gesamten Dachstuhl aus. Die Wasserversorgung an der Einsatzstelle gestaltete sich schwierig, es wurden mehrere Schlauchleitungen zu Hydranten aufgebaut. Diese lieferten aber nicht genügend Wasser. Auch eine Zisterne auf dem Grundstück wurde genutzt, war aber schnell erschöpft. Daher musste ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet werden. Dazu wurden alle Tanklöschfahrzeuge der Portaner Wehr alarmiert, die Löschgruppen Kleinenbremen, Wülpke und Nammen blieben in Reserve. Zusätzlich wurde die Freiwillige Feuerwehr Rinteln alarmiert, diese bekämpfte mit einer zusätzlichen Drehleiter den Brand. Mit dem Rintelner TLF 20/40 wurde der Pendelverkehr unterstützt, zusätzlich wurde auch ein GTLF 8000 der Werksfeuerwehr Lebenshilfe Rinteln eingesetzt. Insgesamt waren rund 140 Feuerwehrleute im Einsatz, der sich bis in den Sonntagnachmittag hinein zog.

Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen und hofft nun auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugenhinweise werden an die Polizei in Minden, Telefon (05 71) 88 66-0, erbeten.




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