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Honold Logistik Gruppe baut Continental-Reifenlagerhalle an der Dieselstraße

„Bombenjob“ in Bantorf

BANTORF. In der Nachbarschaft von Kaufland und Lyreco entsteht seit März eine Continental-Reifenlagerhalle auf einer Fläche von 14 300 Quadratmetern. Die Honold Logistik Gruppe aus Neu-Ulm ist Bauherr des insgesamt 30 000 Quadratmeter großen Areals. Zehn Millionen Euro investiert das Unternehmen in das Projekt, das Ende September abgeschlossen sein soll.

veröffentlicht am 24.06.2016 um 17:21 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:42 Uhr

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Martin Unseld von der Firma Goldbeck ist von der Blaupause über den Bau bis zur Schlüsselübergabe mit der Projektleitung betraut. Honold ist Stammkunde des Bauunternehmens mit Hauptsitz in Bielefeld und einem Jahresumsatz von zwei Milliarden Euro. Die Experten für Gewerbeimmobilien bauten für die Neu-Ulmer bisher neun große Hallen, überwiegend im Süden Deutschlands. Im rheinland-pfälzischen Bellheim südlich von Speyer startet jetzt auf einer 38 000 Quadratmeter großen Fläche der Bau eines Schwesterobjekts mit demselben Pächter.

Geschäftsführer Heiner-Matthias Honold überschlägt sich vor Lob für den Fortschritt im Norden. „Die Leute in Bantorf machen einen Bombenjob. Die Betreuung seitens der Verwaltung könnte gar nicht besser sein“, freut sich Honold. Das Projekt liege voll im Zeitplan. Die „wirklich tolle Leistung“ von Peter Dörries, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Barsinghausen, hebt er besonders hervor. „Antworten bekommen wir in Stunden, feste Zusagen nach einem Tag. Herr Dörries kommt auch proaktiv mit Themen auf uns zu“, lobt Honold.

Dabei war es eine lange Suche, bis sich der süddeutsche Mittelständler das Grundstück sichern konnte. „Es gibt wenig freie Flächen im Raum Hannover. Viele Gemeinden haben Optionen an Investoren vergeben“, so Honold.

Die „gute Nachbarschaft“ und die Verkehrsanbindungen überzeugten den Ex-Hannoveraner, der sich bei der Entscheidung auch auf sein Bauchgefühl verlassen hat.

Dörries bekam in den vergangenen Jahren immer wieder Anfragen von Projektplanern, die sich alle im Sand verliefen. „Das Gelände war das letzte große Grundstück, das auf einen Logistiker gewartet hat“, meinte der Stadtentwickler.

Auch er ist begeistert von der hohen Professionalität und Geschwindigkeit, die die Firma Goldbeck beim Bau an den Tag legt. „Wir freuen uns über 40 neue Arbeitsplätze und über den baldigen Abschluss der Entwicklung des Gewerbegebietes“, sagte Dörries.




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