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„Bückeburg unterm Hakenkreuz – NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum“

Bückeburg. Zusammen mit der Oberschule Bückeburg wird die Projektgruppe „Zwangsarbeit“ e. V. in einer Ausstellung die Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit in der Region wachhalten.

veröffentlicht am 24.09.2013 um 13:36 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 11:41 Uhr

Bückeburg. Zusammen mit der Oberschule Bückeburg wird die Projektgruppe „Zwangsarbeit“ e. V. in einer Ausstellung die Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit in der Region wachhalten. Die Arbeiten rund um die geplante Ausstellung „Bückeburg unterm Hakenkreuz – NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum“ sind bereits in vollem Gange: in Archiven im In- und Ausland werden Dokumente zusammengetragen, Schulprojekte in Bückeburg und dem tschechischen Teplice vorbereitet und einst in Bückeburg eingesetzte Zwangsarbeiter gesucht. Ziel der Projektgruppe ist es, in den nächsten acht Monaten eine wissenschaftlich fundierte Ausstellung zum Thema NS-Zwangsarbeit in Bückeburg und der umliegenden Region zu erarbeiten. Die in den vergangenen Jahrzehnten hierzu geleistete Arbeit der Bückeburger Heimatforscher und Lehrer Klaus Maiwald und Friedrich Winkelhake fließen mit ein. Zudem werden sich an der Erarbeitung der Ausstellungsinhalte auch Schüler im Rahmen eines Schulprojekts beteiligen. Die Schau soll im Mai 2014 in Bückeburg zu sehen sein. Die Projektgruppe „Zwangsarbeit“ e. V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin. Er hat sich im Sommer 2009 aus der Initiative engagierter Bürger gegründet und zählt derzeit rund 30 Mitglieder, darunter Lehrer, Historiker, Journalisten, Unternehmer und Künstler.




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