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Bauantrag für Schnellladesäulen soll in den Rat

Bückeburger CDU will mehr E-Autos in die Stadt holen

BÜCKEBURG. Die E-Mobilität erlebt durch den technischen Fortschritt und neue Fahrzeugmodelle einen enormen Zuspruch bei Autofahrern. Die Bückeburger CDU möchte deshalb in der Stadt die Voraussetzungen dafür schaffen, dass E-Autofahrer in Bückeburg Strom „tanken“ können.

veröffentlicht am 24.04.2019 um 12:15 Uhr

BÜCKEBURG. Dazu schreibt CDU-Ratsherr Hermann Kempf in einer Pressemitteilung: „Kurzfristig können wir von einem Boom bei der Neuzulassung von elektrischen Fahrzeugen ausgehen. Daher steigt auch in Bückeburg der Bedarf nach entsprechenden Ladesäulen.“ Die CDU wolle Bückeburg für „E-Pendler“ und Touristen attraktiver und in der Frage der Lade-Infrastruktur zukunftsfähig machen. Kempf. „Die bisher in der Stadt errichteten Typ 2-Ladesäulen sind in ihrer Stückzahl und Ladeleistung nicht ausreichend – Bückeburg braucht eine innerstädtische 150-kw-Hochleistungs-Ladesäule (CCS-Ladesäule), die je nach Fahrzeug nach circa sechs Minuten Ladezeit eine alltagstaugliche Reichweite von rund 100 Kilometer ermöglicht.“

Die Schnellladung sei neben der Akkugröße der wichtigste Faktor, um E-Mobilität massentauglich zu machen, so Kempf. Da der Aufbau der elektrischen Infrastruktur den höchsten Kostenfaktor beim Bau eines derartigen „High Power Charger“ ausmacht, kämen nur zentrale Standorte in der Nähe einer Trafostation in Frage. Hier sieht Kempf den Dr.-Witte-Platz/Ausfahrt Trompeterstraße als geeigneten Standort.

Die CDU-Ratsfraktion werde beantragen, eine Planung aufzustellen, damit Betreiber zügig mit der Errichtung beginnen können. Kempf betont: „Keinesfalls sollte die Stadt selbst die Säulen betreiben – mir schwebt vor, dass Anbieter mit Expertise im Bau, Betrieb und großer Kundenreichweite eine solche Ladesäule anbieten.“r




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