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Molle’s Tough Cocktail wird 20 Jahre alt

Bühnen-Jubiläum einer Institution

BÜCKEBURG. „White Man Molle“ ist in seinem Leben schon viel herumgekommen. Er war in den USA, in Indien und dann wieder in USA – er hat Musik aufgesogen und sie neu interpretiert. Als lange Reise könnte man auch seine musikalische Entwicklung sehen, eine Reise, die vom Krautrock bis zum bluesigen Reggae reicht.

veröffentlicht am 23.06.2016 um 14:05 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:42 Uhr

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BÜCKEBURG. Eine Zeitreise durch 20 Jahre „Molle’s Tough Cocktail“ war jetzt im neu eröffneten „Light house“ zu erleben. Die Band hatte sichtlich viel Spaß am Gig und schenkte Fans ordentlich ein.

„White Man Molle“ ist in seinem Leben schon viel herumgekommen. Er war in den USA, in Indien und dann wieder in USA – er hat Musik aufgesogen und sie neu interpretiert. Als lange Reise könnte man auch seine musikalische Entwicklung sehen, eine Reise, die vom Krautrock bis zum bluesigen Reggae reicht.

Der Mann scheut keine Experimente

Was in den 60er und 70ern mit „Virus“ und „Weed“ begann, führte ihn zu „Molle’s Tough Cocktail“, einem Mix verschiedenster Einflüsse. Der Mann mit dem Texas-Hut scheut keine Experimente, er geht auch ungewöhnliche Wege. Diese Synthese aus Blues/Folk und Reggae -Elementen macht „Molle’s Tough Cocktail“ unverwechselbar. Ein kraftvoller Bass, darüber eine schrammelnde Gitarre – kaum ist man im „Light house“ angekommen, zuckt das Bein. Man würde tanzen, wäre es nicht so eng. Dann stimmt die Band das geniale „Miracle Of Love“ an: ein sehr basslastiger Titel, der manchmal schon sehr funkig daherkommt. Peter Burrack knallt den Daumen auf die Saiten, Olli Schröder jazzt seine Gitarre hoch. Ein toller Rocksong, mit einem Harp-Solo von „White Man Molle“ als „Sahnehäubchen“. Genial!

Ein anderer „Klassiker“ aus 20 Jahren Band-Geschichte ist „Rich man’s world“, der hier mit einem grandiosen Soundgewitter und wütender Schreistimme eingeleitet wird. Ein zorniger Song. Dazwischen immer wieder tolle Reggaehymnen (zum Beispiel: „In Paradise...“) mit virtuosen Keyboard-Soli von Georg Kochbeck. Die ganze Lounge wippt im Takt des Beats, besser kann man ein Bühnen-Jubiläum gar nicht feiern. Seit 20 Jahren spielt die Combo zusammen – das merkt man den Fünfen an. Soviel Qualität auf einem Haufen gibt es nur selten. Bückeburg kann sich glücklich schätzen. Kennen gelernt haben sich die Fünf übrigens im von 1991 bis 2003 bestehenden „Salut“, wo sich Blues-Man Molle und Bassist Peter Burrack quasi zufällig über den Weg liefen. Man holte Gitarrist Olli Schröder zum Jammen dazu und: „Molle’s Tough Cocktail“ war geboren. Auf die nächsten 20 Jahre...BÜCKEBURG. Eine Zeitreise durch 20 Jahre „Molle’s Tough Cocktail“ war jetzt im neu eröffneten „Light House“ zu erleben. Die Band hatte sichtlich viel Spaß am Gig und schenkte Fans ordentlich ein.

„White Man Molle“ ist in seinem Leben schon viel herumgekommen. Er war in den USA, in Indien und dann wieder in den USA – er hat Musik aufgesogen und sie neu interpretiert. Als lange Reise könnte man auch seine musikalische Entwicklung sehen, eine Reise, die vom Krautrock bis zum bluesigen Reggae reicht.

Der Mann scheut keine Experimente

Was in den 60er und 70ern mit „Virus“ und „Weed“ begann, führte ihn zu „Molle’s Tough Cocktail“, einem Mix verschiedenster Einflüsse. Der Mann mit dem Texas-Hut scheut keine Experimente, er geht auch ungewöhnliche Wege. Diese Synthese aus Blues/Folk und Reggae-Elementen macht „Molle’s Tough Cocktail“ unverwechselbar. Ein kraftvoller Bass, darüber eine schrammelnde Gitarre – kaum ist man im „Light House“ angekommen, zuckt das Bein. Man würde tanzen, wäre es nicht so eng. Dann stimmt die Band das geniale „Miracle Of Love“ an: ein sehr basslastiger Titel, der manchmal schon sehr funkig daherkommt. Peter Burrack knallt den Daumen auf die Saiten, Olli Schröder jazzt seine Gitarre hoch. Ein toller Rocksong, mit einem Harp-Solo von „White Man Molle“ als „Sahnehäubchen“. Genial!

Ein anderer „Klassiker“ aus 20 Jahren Band-Geschichte ist „Rich Man’s World“, der hier mit einem grandiosen Soundgewitter und wütender Schreistimme eingeleitet wird. Ein zorniger Song. Dazwischen immer wieder tolle Reggaehymnen (zum Beispiel: „In Paradise“) mit virtuosen Keyboard-Soli von Georg Kochbeck. Die ganze Lounge wippt im Takt des Beats, besser kann man ein Bühnen-Jubiläum gar nicht feiern. Seit 20 Jahren spielt die Combo zusammen – das merkt man den fünfen an. So viel Qualität auf einem Haufen gibt es nur selten. Bückeburg kann sich glücklich schätzen. Kennen gelernt haben sich die fünf übrigens im von 1991 bis 2003 bestehenden „Salut“, wo sich Blues-Man Molle und Bassist Peter Burrack quasi zufällig über den Weg liefen. Man holte Gitarrist Olli Schröder zum Jammen dazu: „Molle’s Tough Cocktail“ war geboren. Auf die nächsten 20 Jahre ...




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