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Bürgerbataillon: Die Truppe will nicht wie die Chefs

Bückeburg. Die Vorstellung des vorläufigen Bataillonsbefehls für das von Mittwoch, 21., bis Sonntag, 25. August, veranstaltete Bückeburger Bürgerschießen hat während der Bataillonshauptversammlung einige Irritationen hervorgerufen.

veröffentlicht am 14.06.2013 um 14:49 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:21 Uhr

14. Juni 2013 14:49 Uhr

Bückeburg. Die Vorstellung des vorläufigen Bataillonsbefehls für das von Mittwoch, 21., bis Sonntag, 25. August, veranstaltete Bückeburger Bürgerschießen hat während der Bataillonshauptversammlung einige Irritationen hervorgerufen.

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Bückeburg. Die Vorstellung des vorläufigen Bataillonsbefehls für das von Mittwoch, 21., bis Sonntag, 25. August, veranstaltete Bückeburger Bürgerschießen hat während der Bataillonshauptversammlung einige Irritationen hervorgerufen. Im Verlauf der Debatte, in der mehrfach die Begriffe „Tradition“ und „Gewohnheit“ gegenübergestellt wurden, monierten kritische Stimmen insbesondere den Verzicht auf die Proklamation des neuen Königs auf dem Schießstand im Harrl. Als der Vorstand über diesen Streitpunkt abstimmen ließ, war das Resultat dermaßen augenfällig, das aufs Nachzählen verzichtet werden konnte. Die ganz eindeutige Mehrheit plädierte für die Beibehaltung des Hergebrachten und gegen die Bekanntmachung der neuen Majestät auf der Marktplatzbühne. Für das Vorstandsargument, mit der Marktplatz-Proklamation die allgemeine Spannung aufrecht zu erhalten, mochte sich nur eine Minderheit erwärmen. Obwohl der Vorsitzende des als Verein organisierten Bataillons, Martin Brandt, mehrmals den vorläufigen Charakter des Ablaufplanes betonte, wurden in den Mitgliedsreihen auch bei den Punkten „Grünholen“ und „Marsch durch die Stadt im Anschluss an den Großen Zapfenstreich“ beträchtliche Beanstandungen laut.

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