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Dabei sein, wenn sich etwas tut

Bürgerbataillon: Versammlung blickt aufs Bürgerschießen

BÜCKEBURG. Im Vorstand und bei den Mitgliedern des Bürgerbataillons kreisen bereits jetzt zahlreiche Gedanken um das Bürgerschießen. Das im August (Mittwoch, 21., bis Sonntag, 25.) anstehende Großereignis soll erneut dazu genutzt werden, auf die Ziele der als Verein organisierten Gemeinschaft aufmerksam zu machen.

veröffentlicht am 06.06.2019 um 15:25 Uhr
aktualisiert am 06.06.2019 um 18:10 Uhr

Diese rund zehn Jahre alte Aufnahme zeigt das Bataillon beim Marsch durch die Fußgängerzone. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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BÜCKEBURG. Im Vorstand und bei den Mitgliedern des Bürgerbataillons kreisen bereits jetzt zahlreiche Gedanken um das Bürgerschießen. Das von Mittwoch, 21., bis Sonntag, 25. August, anstehende Großereignis soll erneut dazu genutzt werden, auf die Ziele der als Verein organisierten Gemeinschaft aufmerksam zu machen. „Wir wollen dabei sein, wenn sich in Bückeburg etwas tut“, rief Martin Brandt als eines der Hauptziele in Erinnerung.

Des Weiteren gehe es darum, Gastgeber zu sein und auf geselligen und gesellschaftlichen Veranstaltungen Menschen zusammenzubringen und damit zu einem freundschaftlichen Miteinander beizutragen, erklärte der Stadtmajor und Vereinsvorsitzende. Darüber hinaus spielten Pflege und Erhalt überlieferter Traditionen wichtige Rollen. „Wir wollen aber auch als moderne, der Zukunft zugewandte und für jeden offene Vereinigung wahrgenommen werden“, unterstrich Brandt. Zusammengefasst: „Wir wollen das pflegen, was unsere Gemeinschaft einst zusammengebracht hat – die bürgerschaftliche Solidarität.“

Das auf das Jahr 1683 zurückgehende und in der jüngeren Vergangenheit im Zweijahresrhythmus gefeierte Schützenfest hat in seiner langen Geschichte allerhand Veränderungen erlebt. Aktuelle Entwicklungen in den Blick nehmend meinte der Stadtmajor: „Man kann feststellen, dass wir gemeinsam ein überzeugendes Konzept entwickelt haben.“ Vor allem der Umzug auf den Marktplatz habe sich als ausgesprochener Glücksfall herausgestellt.

Stadtmajor Martin Brandt liefert der Hauptversammlung Bilanz und Ausblick. Foto: bus

„Durch die offene Architektur wird der Charakter eines Volksfestes deutlich. Durch die Einbeziehung vieler gesellschaftlicher Gruppen und Institutionen erhöhen wir die Vielfalt und Authentizität unseres Programms in der Absicht, möglichst viele mit unserem Angebot anzusprechen“, erläuterte der Berichterstatter. „Wir werden grundsätzlich an diesem Konzept festhalten, sind aber für behutsame und zielgerichtete Weiterentwicklungen offen.“

Das Bataillon freue sich besonders über das Mittun jüngerer Menschen, legte Brandt dar. „Daher sind wir sehr glücklich, jetzt kurz vor der Neuaufstellung einer Jugendkompanie zu stehen, was den Stellenwert des Nachwuchses in unseren Reihen deutlich erhöhen wird.“ Dass diese Neugründung nun unmittelbar bevorstehe, sei nicht nur eine Bestätigung des bisher beschrittenen Weges, sondern auch ein bedeutendes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Vereins.

Im Rückblick erinnerte der Vorsitzende an Mitwirkung und Organisation zahlreicher Aktionen und Aktivitäten wie etwa das Bürgermahl der Stadtkirchengemeinde, das „Feierabendbier“ auf dem Marktplatz, das Grünkohlessen im Rathaussaal, das Vorhaben „Kinderhilfe“ und die gemeinsam mit der Bundeswehr unternommene Häusersammlung zugunsten des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge. Der in diesem Jahr ausgefallene Stadtball soll im kommenden Jahr am 15. Februar eine Neuauflage erfahren.

Überdies hätten Veranstaltungen wie Straßenfeste, Wanderungen, Weihnachtsfeste, Skat- und Knobelabende, Maibaum-Aufstellen und Radtouren Abwechslungsreichtum und Vielfältigkeit des Vereins unter Beweis gestellt, hob der Stadtmajor hervor.




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