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Bürgermeisterkandidat will aus seiner Leidenschaft für Bückeburg eine Berufung machen

CDU kürt Axel Wohlgemuth mit 92 Prozent zum Bürgermeisterkandidaten Bückeburgs

BÜCKEBURG. Die CDU Bückeburg hat Axel Wohlgemuth nun auch offiziell zu ihrem Bürgermeisterkandidaten gewählt. Auf einer nicht öffentlichen Sitzung im Großen Rathaussaal unter Einhaltung der Corona-Regeln erreicht er 92 Prozent der abgegebenen Stimmen. Aus seiner Leidenschaft für Bückeburg wolle er eine Berufung machen, sagte er in seiner Bewerbungsrede.

veröffentlicht am 18.03.2021 um 11:11 Uhr
aktualisiert am 18.03.2021 um 19:10 Uhr

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Bereits im vergangenen Herbst hatte der Fraktionschef Axel Wohlgemuth – unterstützt von Parteivorstand und Stadtratsfraktion – seine erneute Kandidatur offiziell gemacht und erklärt, dass er nach der nur sehr knapp verlorenen Wahl 2013 auch in diesem Jahr einen neuen Anlauf um das Amt des Bürgermeisters unternehmen wird, erklärte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sascha Cordes in einer Pressemitteilung.

Nachdem sich Wohlgemuth am vergangenen Freitag den Mitgliedern des Stadtverbands noch einmal in einer virtuellen Veranstaltung präsentiert hat, wurde nun die offizielle Nominierungsveranstaltung unter strengen hygienischen Auflagen im Rathaussaal durchgeführt.

Im Rahmen der knapp 25-minütigen Veranstaltung verwies Wohlgemuth insbesondere auf seine politische Arbeit der vergangenen Jahre, in der er als Fraktionsvorsitzender die Stadt an vielen Stellen erfolgreich mitgestaltet hat. Als Beispiele verwies er dabei auf den starken Ausbau der Kinderbetreuung, die zahlreichen Investitionen in die Infrastruktur, die bestmögliche Unterstützung der Feuerwehr und Sportvereine und die Ausweitung des Natur- und Umweltschutzes.

Seine Ambitionen fasste er dabei nach Angaben der CDU wie folgt zusammen: „Bückeburg ist unsere Stadt – liebenswert und lebenswert – hier sind wir, hier bin ich mit meiner Familie zu Hause.“ Hier setze er sich seit 2006 an vielen Stellen ehrenamtlich ein, vor allem aber politisch im Rat der Stadt. „Das ist meine Leidenschaft. Nun möchte ich aus der Leidenschaft eine Berufung machen und deshalb kandidiere ich erneut für das Amt des Bürgermeisters. Denn diese Stadt kann noch mehr und gerade in der nächsten Zeit – wenn wir die Pandemie überwunden haben – müssen wir Bückeburg weiterentwickeln. Dann gilt es, das bisher Erreichte zu bewahren und Neues zu ermöglichen.“

Vor der Durchführung der Wahl hatte sich auch der Stadtverbandsvorsitzende Sascha Cordes noch einmal für den Kandidaten ausgesprochen: „Mit Axel Wohlgemuth haben wir einen besonnenen und über alle Parteigrenzen hinweg respektierten Kandidaten, der sich schon seit Jahren mit viel Herz für unsere Stadt engagiert. Mit seiner langjährigen Verwaltungserfahrung und seinem hohen kommunalpolitischen Engagement bringt er alle Voraussetzungen mit, um Bückeburg erfolgreich für die Zukunft aufzustellen.“

Ohne Gegenkandidaten erreichte Wohlgemuth bei der anschließenden Wahl ein Votum von 92 Prozent der gültigen Stimmen und bedankte sich bei den Anwesenden: „Ich freue mich über euer Vertrauen und dass es jetzt auch mit Blick auf die Kommunalwahl so richtig losgeht.“ Sofern es die Situation zulasse, werde er in den nächsten Wochen und Monaten viel zu Fuß und mit dem Fahrrad in Bückeburg unterwegs sein und weiterhin das Gespräch mit den Bückeburgern suchen: „Da nimmt man immer ein paar wichtige Anliegen der Menschen mit.“ r




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