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Hafenbetrieb der Stadt erwartet daher Zuschüsse von EU und Land für weitere Investitionen in Berenbusch

CO2-Einsparung durch den Ausbau des Hafens

BÜCKEBURG. Der Hafenbetrieb der Stadt Bückeburg will von 2019 bis 2021 knapp 2,32 Millionen Euro in den Ausbau des Hafens und des dahinter liegenden Gewerbegebiets investieren. Allein 1,3 Millionen Euro werden in eine weitere Umschlagfläche samt Ladestraße fließen, weitere 700 000 Euro in die Sanierung der südlichen Straße samt der darunter liegenden Kanäle. Für 170 000 Euro wird ein weiterer der alten Speicher des Heeresverpflegungslagers abgerissen, der Bodenspeicher B 1. Weiteres Geld fließt in die Wiederherstellung des Bahnanschlusses.

veröffentlicht am 04.12.2018 um 13:06 Uhr
aktualisiert am 04.12.2018 um 18:40 Uhr

Von 2019 bis 2021 sollen noch einmal 2,32 Millionen Euro in den Ausbau des Hafens Berenbusch samt des anschließenden Gewerbegebiets investiert werden. Foto: jp
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Der Hafenbetrieb der Stadt Bückeburg will von 2019 bis 2021 knapp 2,32 Millionen Euro in den Ausbau des Hafens und des dahinterliegenden Gewerbegebietes investieren. Allein 1,3 Millionen Euro werden in eine weitere Umschlagfläche samt Ladestraße fließen, weitere 700 000 Euro in die Sanierung der südlichen Straße samt der darunterliegenden Kanäle. Für 170 000 Euro wird ein weiterer der alten Speicher des Heeresverpflegungslagers abgerissen, der Bodenspeicher B 1. Weiteres Geld fließt in die Wiederherstellung des Bahnanschlusses.

Das geht aus dem Wirtschaftsplan 2019 hervor, der jetzt im zuständigen Betriebsausschuss vorgestellt und einstimmig zur weiteren Beratung an Verwaltungsausschuss und Rat weitergeleitet wurde. Nach dem Plan wird 2019 eine schwarze Null angestrebt, wie der zuständige Betriebsleiter Jürgen Sobotta dem Ausschuss erläuterte. 2018 wird aller Voraussicht nach ein geringer Verlust von knapp 3000 Euro ausgewiesen, 2017 waren es gut 2000 Euro Verlust.

Ursprünglich war vorgesehen, dass die Investitionen zwischen dem Hafenbetrieb und der Hafen GmbH, in der das operative Geschäft für den Hafen angesiedelt ist, geteilt werden. Darauf wird allerdings verzichtet, um an Fördertöpfe der Europäischen Union beziehungsweise des Landes Niedersachsen zu kommen. Die zuständige NBank hat inzwischen signalisiert, dass der Förderantrag Erfolgsaussichten hat, wenn zum einen nur einer den Antrag stellt und nicht zwei. Zum anderen stammt die Förderung aus einem Fördertopf zur CO2-Reduzierung. Die geplante CO2-Verminderung ergibt sich aus der Verlagerung des Warentransportes von der Straße auf das Wasser. Die Höhe der CO2-Einsparung, wenn auf dem Wasser statt auf der Straße transportiert wird, hat die Verwaltung ohne Ingenieurbüro oder Gutachter in Eigenarbeit ausgerechnet, wie Sobotta sagte. Dafür gab es ein dickes Lob des Ausschusses in Person des BfB-Ratsherrn Raimund Leonhard. Eine endgültige Entscheidung, ob die Zuschüsse fließen, fällt aber erst im Dezember.

Laut dem Wirtschaftsplan fallen die Umsatzerlöse 2019 mit 345 000 Euro um circa 5000 Euro geringer aus als in den Vorjahren. Das ist darauf zurückzuführen, dass durch die Baumaßnahmen beziehungsweise den Abriss weniger Pachteinnahmen erzielt werden können.

Bei den Aufwendungen entfällt der größte Teil auf die Abwassergebühren in Höhe von knapp 12 000 Euro. Die Kosten für die Instandhaltung fallen aufgrund der geplanten Neubaumaßnahmen ebenfalls geringer aus. Zusätzliche Abschreibungen werden erst 2020 anfallen, da 2019 nicht mit der Fertigstellung von Bauabschnitten gerechnet wird.

Die Anschaffung eines Verladekrans ist derzeit nicht geplant. Dieser werde erst beschafft, wenn es eine entsprechende Nachfrage gibt, so der Betriebsleiter auf entsprechende Nachfrage aus dem Ausschuss.rc




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