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Landfrauenverein Bückeburg ehrt langjährige Mitglieder durch Kurzbesuch – unter Einhaltung der Corona-Bedingungen

Dann halt vor Ort

BÜCKEBURG. Weil Hauptversammlungen und Ehrungen wegen Corona nicht stattfinden können, machte sich jetzt eine Delegation der Landfrauen Bückeburg auf, um ihren Jubilaren zu Hause die Aufwartung zu machen und zu ehren – natürlich unter Einhaltung der Corona-Vorschriften, wie Friderike Koller jetzt in einer Pressemitteilung ausführte.

veröffentlicht am 22.03.2021 um 12:05 Uhr
aktualisiert am 22.03.2021 um 16:30 Uhr

Früher wohnte Waltraud Engelking in Röcke und war gemeinsam mit einer Bekannten 1981 der Landfrauengruppe Bückeburg beigetreten. Hocherfreut war sie, als Marina Tecklenburg und Heidrun Meisel mit einem Blumenstrauß vor ihrer Tür standen. Sie ließ es sich nicht nehmen, darauf mit einem Glas Sekt anzustoßen – natürlich mit Abstand entsprechend der Coronaregeln. Da sie sehr aktiv im Kirchenvorstand, dem örtlichen Sportverein und der Diakonie war, wollte sie die Nachmittage der Landfrauen nur „genießen“ und hat gerne an den Veranstaltungen und Ausflügen teilgenommen. Natürlich bedauert sie, dass dieses zurzeit nicht stattfindet und freut sich auf das nächste Treffen.

Bei Kaffee und Kuchen plauderte Ilse Gottschalk über frühere Zeiten, als sie mit einem Blumenstrauß zum 40-jährigen Jubiläum ihrer Mitgliedschaft bei den Landfrauen überrascht wurde. Ihre Mutter war eine von den Gründungsmitgliedern der Landfrauen Bückeburg und sie selber war seinerzeit bei den jungen Landfrauen. Zu den Landfrauen kam sie wie die Jungfrau zum Kind: ein Ausflug stand an, ihre Mutter war erkrankt und der Eigenanteil schon bezahlt – also sprang sie kurz entschlossen ein. Da ihr das alles so gut gefiel, ist sie dann auch 1981 eingetreten. Nachdem sie kurze Zeit stellvertretende Vorsitzende der Ortsgruppe Bückeburg war, wurde sie 1997 zur Vorsitzenden gewählt und übernahm diesen Posten bis 2011. Ihre Mutter war damit überhaupt nicht einverstanden, aber ihre Familie stand voll und ganz hinter ihr und unterstützte sie auch. In dieser Zeit war sie auch stellvertretende Kreisvorsitzende und 2012 bekam sie für besondere Verdienste die „Goldene Biene“ verliehen. Nach 2011 war sie für vier Jahre Beisitzerin und daher kam auch der Satz „Ich möchte einmal nur mit der Handtasche zur Versammlung gehen und nicht mit dem großen Koffer.“

Waltraud Engelking.



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