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Neuinstallation im großen Saal des Rathauses soll zeitgemäße Produktionen ermöglichen

Darsteller ins rechte Licht rücken

Bückeburg. Darsteller, die bislang Klage über suboptimale Beleuchtungsmöglichkeiten im großen Saal des Bückeburger Rathauses geführt haben, werden pünktlich zum Beginn der Spielzeit 2013/2014 des Kulturvereins mit einer Neuinstallation überrascht. „Die Maßnahme ist ausgeschrieben worden, der Auftrag vergeben“, berichtete der stellvertretende Verwaltungsleiter Rainer Wilharm den Mitgliedern des Ratsausschusses für Kultur und Tourismus.

veröffentlicht am 02.07.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 18:41 Uhr

02. Juli 2013 00:00 Uhr

Bückeburg. Darsteller, die bislang Klage über suboptimale Beleuchtungsmöglichkeiten im großen Saal des Bückeburger Rathauses geführt haben, werden pünktlich zum Beginn der Spielzeit 2013/2014 des Kulturvereins mit einer Neuinstallation überrascht. „Die Maßnahme ist ausgeschrieben worden, der Auftrag vergeben“, berichtete der stellvertretende Verwaltungsleiter Rainer Wilharm den Mitgliedern des Ratsausschusses für Kultur und Tourismus.

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Über die Anschaffung der Konstruktion war lange Zeit debattiert worden. Der Kulturverein hatte insbesondere die Unzulänglichkeit der in die Jahre gekommenen Technik hinsichtlich zeitgemäßer Produktionen ins Feld geführt. Jetzt soll eine auch die Anforderungen des Denkmalschutzes erfüllende versenkbare Traverse die Künstler ins richtige Bühnenlicht rücken. Zusätzliches Beleuchtungsequipment soll nicht angeschafft werden. „Hier ist das Mieten heutzutage wesentlich günstiger als der Kauf“, erläuterte Wilharm.

Beim Tagesordnungspunkt „Sachstandsbericht Mitgliedschaft Weserbergland-Tourismus“ kamen die Ausschussmitglieder überein, die Mitgliedschaft zunächst fortbestehen zu lassen. „Wir sind der Meinung, dass es sich lohnt“, legte Bettina Remmert die Sicht der Verwaltung dar. Die Fachgebietsleiterin Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur führte vor allen Dingen das jüngste Projekt des Verbundes, „Historische Städte im Weserbergland“, als Grund fürs Verbleiben ins Feld. „Von der 17 Städte umfassenden Aktion versprechen wir uns gute Marketingeffekte“, erklärte Remmert. Die Chance zur weiteren Profilierung sollte genutzt werden. „Wir sollten die Entwicklung allerdings kritisch begleiten“, merkte Ausschussvorsitzender Albert Brüggemann an.

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Zum Punkt „Leader-Förderperiode“ 2014 bis 2019 erlebte die Sitzung zwar etliche Anregungen, aber keine konkrete Beschlussfassung. Es kristallisierte sich jedoch heraus, dass der Ida-Turm nicht aus dem Blick geraten dürfe. Das beliebte Ausflugsziel auf den Höhen des Harrls wird seit geraumer Zeit nicht mehr bewirtschaftet, eine Neuvergabe des Pachtvertrags steht derzeit nicht in Aussicht. Die Schließung sei „touristisch bedauerlich“, hielt Remmert fest. „Alle Fraktionen haben sich dafür ausgesprochen, dass etwas passieren sollte“, rief Friedel Pörtner in Erinnerung. „Wir sollten auf jeden Fall aktiv werden“, betonte Brüggemann. Die Aufnahme in den Katalog der geförderten Projekte ist indes abhängig von den Richtlinien der Leader-Verantwortlichen. Und diese Regeln sind gegenwärtig noch nicht eindeutig festgelegt. bus