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Gospelchor „Rhythm of Life“ gefällt beim Jubiläumskonzert

„Das war ganz große Klasse“

Mit einem lebendigen und kraftvollen Konzert hat der Gospelchor „Rhythm of Life“ sein 15-jähriges Bestehen gefeiert.

veröffentlicht am 22.06.2016 um 13:17 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:42 Uhr

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BÜCKEBURG. Pastor i. R. Ingo Röder brachte es auf den Punkt, als er sagte, der Chor habe sich aus kleinen Anfängen zu einem „großen und schönen Baum“ entwickelt.

Es ist der Film „Sister Act“, der uns lehrt, dass Kirchenmusik keinesfalls ruhig oder brav sein muss. Etwa bei „Hail holy Queen“, das seit vielen Jahren zum Repertoire des Gospel-Chors gehört. Zunächst scheinen die Nonnen ganz züchtig ein Art Psalm zu singen – doch schon nach wenigen Takten geht die Post ab. „Triumph all ye cherubim (Cherubim). Sing with us ye seraphim (Seraphim)“, rocken die Sängerinnen (im Film angeführt von Whoopi Goldberg). Ein Part, der auch in der Stadtkirche richtig gut gelingt. Die Sänger schwenken nach links und nach rechts, tanzen und klatschen im Rhythmus der Musik. Es macht Spaß, diesem klangstarken Gospelchor zu zugucken und zu zuhören. Das gilt sowohl für die tollen Stimmen, als auch für die in vielen Stunden erarbeitete Choreografie. In dieser Gruppe lebt der „Rhythm of Life“!

Noch ein Wort zum Tanz, zur Choreografie. Fast zu jedem Lied hat der Chor eine eigene Performance entwickelt - mal hin- und herwogend wie ein amerikanischer Gospelchor, dann wieder mit ausgebreiteten Armen oder ganz abgewandt, wie im Musical. Rund eineinhalb Stunden sind die Sänger in ständiger Bewegung, ein Tanz auf der Stelle sozusagen. Dem Publikum gefällt’s – kaum einer, der nicht mit den Knien mitwippt oder den Takt des Liedes mitklatscht. Das kommt zwar manchmal ein bisschen steif rüber, doch nach und nach steigen auch im verregneten Schaumburg die Temperatur – sogar zum Mitsingen lassen sich die Zuhörer bewegen.

Danach ist dann wieder der Gospelchor an der Reihe. Mit einem Programm voller Lieblingsliedern oder, wie es die Moderatorin ausdrückt: „Imke Röder hat Lieder rausgesucht, mit denen wir etwas verbinden, die wir gerne singen.“ Darunter sind Ohrwürmer wie „Mamma Mia“ oder „Waterloo“, „Get up“ und „Praise“, das „Halleluja“ von Leonard Cohen und natürlich das Lied, das dem Chor seinen Namen gegeben hat: „Rhythm of Life“ von Sammy Davis Jr. Wie heisst es doch so schön in dem Song: „And the rhythm of life is a powerful beat, Puts a tingle in your fingers and a tingle in your feet.“ Dieses „Kribbeln“ oder „Prickeln“ spüren die rund 30 Sängerinnen und Sänger des Gospelchores ganz offensichtlich bis heute.

Den Schlusspunkt unter ein tolles Konzert setzt dann das Lied „We are the world“ - von der Kampagne „USA for Africa“. Noch einmal legt der Chor seine ganze Power in diese Melodie, dazu kommt ein großartiges Sopran-Solo. Pastor Ingo Röder dankt den Sängerinnen und Sängern, sowie Leiterin Imke Röder für ihre großartige Arbeit und vergleicht den Chor mit einem Samenkorn. Dieses habe sich zu einem guten, großen Baum entwickelt, der noch viele Früchte geben könne.

Pastor Rainer Diekmann lobte den Chor für sein „mitreißendes, bewegendes Jubiläumskonzert – das war ganz große Klasse.“BÜCKEBURG. Pastor i. R. Ingo Röder brachte es auf den Punkt, als er sagte, der Chor habe sich aus kleinen Anfängen zu einem „großen und schönen Baum“ entwickelt.

Es ist der Film „Sister Act“, der uns lehrt, dass Kirchenmusik keinesfalls ruhig oder brav sein muss. Etwa bei „Hail holy Queen“, das seit vielen Jahren zum Repertoire des Gospel-Chors gehört. Zunächst scheinen die Nonnen ganz züchtig ein Art Psalm zu singen – doch schon nach wenigen Takten geht die Post ab. „Triumph all ye cherubim (Cherubim). Sing with us ye seraphim (Seraphim)“, rocken die Sängerinnen (im Film angeführt von Whoopi Goldberg). Ein Part, der auch in der Stadtkirche richtig gut gelingt. Die Sänger schwenken nach links und nach rechts, tanzen und klatschen im Rhythmus der Musik. Es macht Spaß, diesem klangstarken Gospelchor zuzugucken und zuzuhören – das gilt sowohl für die tollen Stimmen als auch für die in vielen Stunden erarbeitete Choreografie. In dieser Gruppe lebt der „Rhythm of Life“.

Noch ein Wort zum Tanz, zur Choreografie. Fast zu jedem Lied hat der Chor eine eigene Performance entwickelt – mal hin- und herwogend wie ein amerikanischer Gospelchor, dann wieder mit ausgebreiteten Armen oder ganz abgewandt wie im Musical. Rund eineinhalb Stunden sind die Sänger in ständiger Bewegung, ein Tanz auf der Stelle sozusagen. Dem Publikum gefällt’s – kaum einer, der nicht mit den Knien mitwippt oder den Takt des Liedes mitklatscht. Das kommt zwar manchmal ein bisschen steif rüber, doch nach und nach steigen auch im verregneten Schaumburg die Temperaturen – sogar zum Mitsingen lassen sich die Zuhörer bewegen.

Danach ist dann wieder der Gospelchor an der Reihe. Mit einem Programm voller Lieblingsliedern oder wie es die Moderatorin ausdrückt: „Imke Röder hat Lieder rausgesucht, mit denen wir etwas verbinden, die wir gerne singen.“ Darunter sind Ohrwürmer wie „Mamma Mia“ oder „Waterloo“, „Get up“ und „Praise“, das „Halleluja“ von Leonard Cohen und natürlich das Lied, das dem Chor seinen Namen gegeben hat: „Rhythm of Life“ von Sammy Davis Jr. Wie heisst es doch so schön in dem Song: „And the rhythm of life is a powerful beat, Puts a tingle in your fingers and a tingle in your feet.“ Dieses „Kribbeln“ oder „Prickeln“ spüren die rund 30 Sängerinnen und Sänger des Gospelchores ganz offensichtlich bis heute.

Den Schlusspunkt unter ein tolles Konzert setzt dann das Lied „We are the world“ – von der Kampagne „USA for Africa“. Noch einmal legt der Chor seine ganze Power in diese Melodie, dazu kommt ein großartiges Sopran-Solo. Pastor Ingo Röder dankt den Sängerinnen und Sängern sowie Leiterin Imke Röder für ihre großartige Arbeit und vergleicht den Chor mit einem Samenkorn. Dieses habe sich zu einem guten, großen Baum entwickelt, der noch viele Früchte geben könne.

Pastor Rainer Diekmann lobte den Chor für sein „mitreißendes, bewegendes Jubiläumskonzert – das war ganz große Klasse.“




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