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„Wenn wir uns treffen, ist Bowie-Zeit“

David-Bowie-Coverband fasziniert Publikum in der Schraub-Bar

BÜCKEBURG. David Bowie einmal anders oder ganz pur, so wie seine Musikkarriere und sein Leben eben – schrill, authentisch und einzigartig. Dafür steht „Starmen“, eine Band, die sich der Musik von David Bowie verschrieben hat, und das bereits seit 2006. Am Freitag gastierte die Gruppe in der „Schraub-Bar“.

veröffentlicht am 04.02.2019 um 14:15 Uhr
aktualisiert am 04.02.2019 um 19:30 Uhr

Harmonieren im Duett perfekt: Anabel Lavin de la Cueva (2. von links) und Ralf Nieger (3. von rechts). Foto: tla

Autor:

Tanja Langejürgen
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Das Publikum war begeistert und zugleich fasziniert.

Starmen, das sind Anabel Lavin de la Cueva (Gesang und Percussion), Björn Bockfeld (Keyboard), Torsten Klinker (Gitarre), Marco Knobel (Schlagzeug), Udo Braun-Niermann (Bass) und Ralf Nieger (Gesang).

„Der Opener ist immer in Bremen. Unplugged spielen wir erstmalig. Das ist sehr spannend, manchmal kennt man die Songs nicht wieder“, sagt Udo Braun-Niermann. Auch in der Schraub-Bar wurden einige Stücke unplugged präsentiert. Hier kamen rockiger Sound und rhythmische Beats zusammen.

„Wenn wir uns treffen, ist Bowie-Zeit“, so Braun-Niermann. Und das merkt man. Die Band gibt zehn bis 15 Konzerte im Jahr. Dabei können die Locations nicht unterschiedlicher sein – von Rock-Kneipen über Bars und Restaurants bis hin zu Kirchen ist alles dabei. Im Repertoire sind Hits wie „Under Pressure“ als Duett „Let’s Dance“, „Heroes“, „Space Oddidy“, „Starmen“, „Changers“ oder „Station to Station“ mit einer ganz eigenen Note. „Wir legen viel Wert auf das Musikalische, haben aber unseren eigenen Stil“, erzählt Drummer Marco Knobel. Besonders die Version von „Under Pressure“ ging unter in die Haut. Anabel Lavin de la Cueva und Ralf Nieger – einfach bezaubernd.

„Fan bin ich schon lange. Aber an so etwas habe ich nicht gedacht“, sagt Sänger Ralf Nieger. Jemand anderes hat ihn auf die Idee gebracht, fragte, ob er nicht eine David-Bowie-Cover-Band gründen möchte. Gesagt, getan. Bereits 2007 hatte Starmen den ersten Bühnenauftritt. Lob gibt es ebenfalls aus den eigenen Reihen. „Wir verstehen uns blind und sind super eingespielt. Das ist ja das Schöne daran“, verrät Braun-Niermann, der in mehreren Bands spielt.

Hinweis: Mit „Starmen play David Bowie unplugged“ geht es am Samstag, 23. Februar, weiter. Dann gastiert die Band in Minden, „Zum seriösen Fußgänger“.




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