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Stadt wird Mitglied im Verein Deutsche Märchenstraße

Dem Schloss zuliebe

BÜCKEBURG. Einer hilft dem anderen: Da das Schloss Bückeburg nur Partner-Mitglied im Verein Deutsche Märchenstraße e. V. sein darf und daher nicht zu 100 Prozent von den Marketingkampagnen des Vereins profitiert, wird nun die Stadt Bückeburg vollwertiges und offizielles Mitglied des Vereins. Diese einstimmige Empfehlung hat der Ausschuss für Kultur und Tourismus auf seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen.

veröffentlicht am 03.05.2019 um 13:05 Uhr
aktualisiert am 03.05.2019 um 17:40 Uhr

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Autor

Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Einer hilft dem anderen: Da das Schloss Bückeburg nur Partner-Mitglied im Verein Deutsche Märchenstraße sein darf und daher nicht zu 100 Prozent von den Marketingkampagnen des Vereins profitiert, wird nun die Stadt Bückeburg vollwertiges und offizielles Mitglied. Diese einstimmige Empfehlung hat der Ausschuss für Kultur und Tourismus während seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass zwischen Schloss und Stadt eine vertragliche Vereinbarung getroffen wird, die festlegt, dass das Schloss die Mitgliedskosten in Höhe von 1500 Euro sowie alle organisatorischen Aufgaben wie die Lieferung von Daten, Texten und Fotos übernimmt. „Wir machen das dem Schloss zuliebe“, sagte Wirtschaftsförderin Annika Tatge, als sie im Ausschuss den Tagesordnungspunkt erläuterte. Für Bückeburg sei die Mitgliedschaft von sekundärer Bedeutung, da der Stadt keine Märchenfigur oder Sage explizit zugeordnet wird. Dennoch sei die Straße ein touristisches Ziel, das Bückeburg aufgrund der geografischen Gegebenheiten einschließt und marketingtechnisch einbeziehen könne: Mehr als 80 in- und ausländische Reiseveranstalter haben die Deutsche Märchenstraße in unterschiedlichen Formen im Programm. Das Schloss – als Schloss – profitiere in erheblichem Maße von der Deutschen Märchenstraße und sei daher an die Stadt herangetreten, ob diese nicht Mitglied werden könne, um damit das Schloss zu unterstützen. Das macht die Stadt jetzt.

Wie im Ausschuss festgestellt wurde, hat sich nach Umstrukturierungen und personellen Veränderungen im Schloss das Verhältnis von Stadt und Schloss verbessert. Ratsherr Albert Brüggemann (SPD) sagte es so: „Es wird partnerschaftlicher.“rc




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