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Seniorenbeirat veranstaltet Workshop

Demenz: Wichtiges Thema in zwei Ländern

Bückeburg (mig). Immer mehr Leute werden immer älter: Das ist nicht nur ein Thema in Deutschland, sondern auch auf europäischer Ebene. Im Rahmen des 35. Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Nieuwerkerk und Bückeburg am kommenden Wochenende findet deshalb ein Workshop mit dem Titel „Älterwerden in Europa! – Persönlichkeitsveränderungen im Alter“ statt.

veröffentlicht am 12.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 21:21 Uhr

Gemeinsam mit ihrem Pendant in Nieuwerkerk will der Bückeburger Seniorenbeirat in der Begegnungsstätte verschiedene Fragestellungen diskutieren. Besprochen werden die Themen „Woran erkennt man eine beginnende Demenzerkrankung?“, „Vergesslichkeit – Gehirntraining“, „Pflegende Angehörige – Helfer ohne Hilfe?“ und „Wahl des Pflegeheims! Beobachtungspunkte bei Heimbesichtigungen.“

Der Workshop gliedert sich in vier Gruppen. Die Ergebnisse werden am Sonnabendnachmittag in der fürstlichen Remise präsentiert. Später werden sie auch im Internet unter www.bueckeburg.de (Suchbegriff „Seniorenbeirat“) zu finden sein.

Wie wichtig eine öffentliche Diskussion der oft verschwiegenen Demenz-Krankheit ist, zeigen aktuelle Zahlen. Sechs Prozent aller 75-80-Jährigen sind davon betroffen, der Anteil der Erkrankten steigt weiter. Der Seniorenbeirät rät deshalb zum Ausstellen einer Vorsorge- und Beerdigungsvollmacht sowie zum Führen einer Dokumentenmappe.

Weitere Informationen finden sich auch in einem „Leitfaden für Senioren und die 50er Generation“, den man beispielsweise im Info-Center des Stadthauses am Marktplatz oder in der Begegnungsstätte an der Herderstraße 35 bekommen kann.

Für den Seniorenbeirat ist der Workshop nicht der erste persönliche Kontakt zum Beirat aus Nieuwerkerk. Schon seit langem sind die Gremien beider Städte im Gespräch. Dieter Leimbach, Vorsitzender des Seniorenbeirats: „Wir pflegen den Kontakt in jährlichen Besuchen – mal hier mal dort – und tauschen unsere Kenntnisse aus. Ich denke alleine an die Ideen einer Hospizeinrichtung in Bückeburg, an die Verbesserung der Pflegeeinrichtungen und die Erfahrungen aus dem Bereich Demenzerkrankungen.“




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