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Der Bulli - ein Mittel gegen Fernweh

Bückeburg. Bis 1950 gab es kein Mittel gegen Fernweh.

veröffentlicht am 30.07.2015 um 10:53 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:22 Uhr

Bückeburg. Bis 1950 gab es kein Mittel gegen Fernweh. Dann kam der Bulli auf den Markt, wie jener Kleintransporter aus dem Hause Volkswagen liebevoll genannt wird. Einsteigen, losfahren, Urlaub machen auf eigene Faust - das letzte Abenteuer. Bullifahrer Harald Reinbold aus Rusbend nennt es „ein Gefühl von Freiheit“. Kaputt geht normalerweise nichts, der VW Bus gilt als grundsolide. Er läuft und läuft und läuft. Mittlerweile ist die sechste Generation des kultigen Transporters unterwegs, der T6. Eingeschworene Fans gibt es auch in Bückeburg und Umgebung: Einmal im Monat trifft sich die Bullibande 2.0, entstanden aus der ehemaligen „Bückeburger Bullibande“, um Benzin zu reden oder Reisen zu planen. Das nächste Treffen ist am Samstag, 8. August, um 19 Uhr in der Gaststätte „Minchen“. Gäste sind willkommen. Darüber hinaus werden pro Jahr mindestens zwei Bullitreffen besucht und andere Ausfahrten unternommen. „Bullifahrer sind eine große Gemeinschaft“, erklärt Harald Reinbold. Sie grüßen sich wie Motorradfahrer. Und wenn doch mal einer liegen bleibt, hält garantiert ein anderer an, um zu helfen. „Und zwar in jedem Land“, wie Reinbold betont. Das Gute daran: „Bis zum T 3 kann ein begabter Handwerker alles selbst machen.“ Reinbold kennt einen Mann, der am Rande der Autobahn die Ventile eingeschliffen hat. „Machen Sie das mal mit einem neuen Auto.“




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