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Rund 180 Gästeführungen im „Landsommer 2019 Weserbergland“

Der Sommer kann kommen

veröffentlicht am 11.03.2019 um 15:00 Uhr
aktualisiert am 11.03.2019 um 19:10 Uhr

Wilma Kolbe (2. v. r.) und ihr Team präsentieren den „Landsommer 2019 Weserbergland“ mit seinen rund 180 Gästeführungen in drei Landkreisen. Foto: rc
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Der Sommer kann kommen, zumindest, wenn es nach dem „Landsommer 2019 Weserbergland“ geht. Die Broschüre mit ihren rund 180 Gästeführungen in den Landkreisen Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden ist fertig und wurde dieser Tage in Bückeburg vorgestellt – die inzwischen 18. Auflage.

„Wir sind volljährig geworden“, freuten sich die Sprecherin des Arbeitskreises, Wilma Kolbe, mit ihren Mitstreitern Ulrike Hasemann, Katrin Bühne, Karl Nelz, Olaf Boeger und Wilfried Block, als sie die Broschüre vorstellten. Insgesamt hat der Arbeitskreis in Schaumburg 36 ehrenamtliche Mitglieder, 30 davon sind aktiv in Gestaltung und 13 davon – natürlich – als Gästeführer in die Führungen involviert. Diese dürfen nicht einfach so gemacht werden, sondern es bedarf einer umfangreichen Ausbildung samt abschließender Zertifizierung. „Keine Pflicht, aber bei uns Voraussetzung“, wie Wilma Kolbe betonte. 140 Stunden plus Fortbildungen werden die Führer von der Ländlichen Erwachsenenbildung ausgebildet, lernen nicht nur Fach- und Sachwissen über die jeweiligen Touren, sondern auch Rhetorik, Sicherheitsaspekte und den Umgang mit Gruppen.

Wahrgenommen werden die Führungen von einem breiten Querschnitt der Bevölkerung: Einheimische und Touristen, insbesondere aus der näheren Umgebung wie Hannover oder dem Kreis Minden-Lübbecke, Ältere und Jüngere und in den vergangenen Jahren immer mehr auch das Mittelalter ab 40 plus. Auch Einschulungen und Junggesellenabschiede werden immer häufiger „geführt“.

In Bückeburg werden wie in den Vorjahren drei Führungen zur Fürstin Juliane, zum Schloss Baum und rund um das alte Bückeburg (als Radtour) angeboten. In Bad Eilsen stehen die Augenheilkunde, für die das Bad einst auch berühmt war, und natürlich der Kurpark auf dem Programm. In Obernkirchen geht es zum Stift und über den Pilgerweg Sigwardsweg, in Stadthagen zum Bruchhof, der Martinikirche oder – neu im Programm – „Das jüdische Leben und die Synagoge“. In Rinteln sind es Münchhausen und die Schaumburg, in Wiedensahl natürlich Wilhelm Busch. In Steinhude steht ein Rundgang auf dem Programm, in Niedernwöhren das Heringsmuseum, um nur einige Touren zu nennen. Auch die Tour per Motorrad quer durch das Schaumburger Land findet wieder statt, neu ist die Bädertour, die per Rad gefahren wird.

Die Broschüre liegt mit einer Auflage von 18 000 Stück in den Tourist-Infos, Rathäusern, Cafés und Restaurants, Museen und anderen touristischen Einrichtungen aus. Der Dank Kolbes galt den drei Landkreisen, die den Druck der Broschüre sponsern, ebenso den Werbeträgern in der „Landsommer“-Broschüre. Kolbe: „Sonst wäre das gar nicht mehr druckbar.“

Im Netz sind die Routen ebenfalls abrufbar, und zwar unter: www.gaestefuehrungen-weserbergland.de.




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