weather-image
×

Staatssekretär erlebt „Auftaktveranstaltung für einen breit geführten Meinungsaustausch“

Dialogforum für breite Beteiligung

WUNSTORF. Enak Ferlemann hat mit Blick auf die Herrichtung der Bundesbahntrasse zwischen Hannover und Porta Westfalica eine umfangreiche Bürgerbeteiligung in Aussicht gestellt. Das Projekt soll von einem Dialogforum begleitet werden, das später in einen die Planverfahren flankierenden Projektausschuss münden soll. „Im Grunde genommen ist das hier eine Auftaktveranstaltung für einen breit geführten Meinungsaustausch“, sagte Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.

veröffentlicht am 30.06.2016 um 15:53 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:42 Uhr

Autor:

Ferlemann sprach auf einer Veranstaltung im Wunstorfer Kulturzentrum „Abtei“, zu der die Bundestagsabgeordneten Dr. Maria Flachsbarth (Wahlkreis Hannover-Land II), Dr. Hendrik Hoppenstedt (Hannover-Land I) und Maik Beermann (Nienburg II-Schaumburg) Hauptverwaltungsbeamte sowie Vertreter von Verwaltungen, Interessensverbänden und Bürgerinitiativen eingeladen hatten. Hauptpunkt der rund anderthalbstündigen Zusammenkunft war die im jüngsten Bundesverkehrswegeplan eingestellte Gleisverbindung Bielefeld-Hannover.

Während der Erörterungen wurde deutlich, dass die bislang veröffentlichten Skizzen keineswegs bindenden Charakter besitzen. „Die Trassen müssen nicht so verlaufen, wie es die Striche in der Landschaft signalisieren“, führte Flachsbarth aus. Eine weitere Erkenntnis war, dass es den örtlichen Notwendigkeiten und Gegebenheiten entsprechend eine Kombination aus Neubau und Bestandsertüchtigung geben kann.

Darüber hinaus erfuhren die Teilnehmer, dass derzeit ein beträchtlicher Variantenreichtum hinsichtlich der Streckenführungen existiert. So sei durchaus eine Trasse etwa parallel zu Bundesautobahn oder zum Mittellandkanal vorstellbar. „Letztendlich sehen wir eine gewisse Offenheit“, fasste Flachsbarth ihre Eindrücke zusammen.

Thomas Rippke bezeichnete das angekündigte Dialogforum als „wirklichen Gewinn“. Allerdings befinde sich die Diskussion jetzt wieder an der Stelle, an der sie schon vor 15 Jahren gewesen sei, meinte der Vorsitzende der Bürgerinitiative „Bigtab“. Nun sei es seiner Auffassung zufolge extrem wichtig, wie das betreffende Gesetz im Wortlaut geschrieben werde. „Das können wir als Bürgerinitiative jetzt begleiten, damit der Text festhält, was wir möchten und damit nicht auf einmal in einem Planfeststellungsverfahren eine Variante auf dem Tisch liegt, die dann nicht mehr wegzudiskutieren ist.“

Maik Beermann freute sich über den sehr sachlichen Verlauf der Erörterungen. Obwohl das Thema „manchmal ein bisschen verzwickt“ sei, habe er durchweg ernst zu nehmende Beiträge gehört. „Ich hatte mit etwas Schlimmerem gerechnet.“

Insbesondere die Bürgerinitiativen hätten sich gut eingebracht und ihre Standpunkte dargestellt. Insgesamt betrachtet stelle die Veranstaltung einen „wirklichen Gewinn“ dar. Eine Veränderung der Infrastruktur funktioniere nur unter Beteiligung der Menschen vor Ort, gab der Bundestagsabgeordnete zu verstehen. Insofern gesehen kämen das angekündigte Dialogforum und der sich anschließende Projektausschuss einer feinen Sache gleich.

Außer Ferlemann waren Landrat Jörg Farr, Marc Lahmann (Bürgermeister Barsinghausen), Florian Jürgens (Stadt Barsinghausen), Detlef Schallhorn (Bürgermeister Seelze), Gerald Schroth und Dorothea Kannapke (BI Munzel/Holtensen), Mandy von Zobeltitz und Ulrich Niestrath (BI Seelze gegen neue Bahntrassen), André Lutz (Vertreter Bürgermeister Mike Schmidt, Nenndorf), Reiner Brombach (Bürgermeister Bückeburg), Ditmar Köritz (Bürgermeister Nienstädt), Oliver Theiß (Bürgermeister Stadthagen), Jens Schwedhelm (Gemeindedirektor Lindhorst), Achim Pohl (Vertreter von Schaumburgs Kreislandwirt Cord Lattwesen), Arno Sommerfeld und Hilke Hoffmann (BI Mit Masse gegen die Trasse), Thomas Rippke (BI Bigtab), Rolf-Joachim Hoch (Ortsbürgermeister Luthe), Karsten Grobe (Ortsbürgermeister Kolenfeld) und Thomas Silbermann (Ortsbürgermeister Wunstorf) eingeladen worden.WUNSTORF. Enak Ferlemann hat mit Blick auf die Herrichtung der Bundesbahntrasse zwischen Hannover und Porta Westfalica eine umfangreiche Bürgerbeteiligung in Aussicht gestellt. Das Projekt soll von einem Dialogforum begleitet werden, das später in einen die Planverfahren flankierenden Projektausschuss münden soll. „Im Grunde genommen ist das hier eine Auftaktveranstaltung für einen breit geführten Meinungsaustausch“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.

Ferlemann sprach auf einer Veranstaltung im Wunstorfer Kulturzentrum „Abtei“, zu der die Bundestagsabgeordneten Dr. Maria Flachsbarth (Wahlkreis Hannover-Land II), Dr. Hendrik Hoppenstedt (Hannover-Land I) und Maik Beermann (Nienburg II-Schaumburg) Hauptverwaltungsbeamte sowie Vertreter von Verwaltungen, Interessensverbänden und Bürgerinitiativen eingeladen hatten. Hauptpunkt der rund anderthalbstündigen Zusammenkunft war die im jüngsten Bundesverkehrswegeplan eingestellte Gleisverbindung Bielefeld–Hannover.

Während der Erörterungen wurde deutlich, dass die bislang veröffentlichten Skizzen keineswegs bindenden Charakter besitzen. „Die Trassen müssen nicht so verlaufen, wie es die Striche in der Landschaft signalisieren“, führte Flachsbarth aus. Eine weitere Erkenntnis war, dass es den örtlichen Notwendigkeiten und Gegebenheiten entsprechend eine Kombination aus Neubau und Bestandsertüchtigung geben kann.

Darüber hinaus erfuhren die Teilnehmer, dass derzeit ein beträchtlicher Variantenreichtum hinsichtlich der Streckenführungen existiert. So sei eine Trasse parallel zu Bundesautobahn oder zum Mittellandkanal vorstellbar. „Letztendlich sehen wir eine gewisse Offenheit“, fasste Flachsbarth ihre Eindrücke zusammen.

Thomas Rippke bezeichnete das angekündigte Dialogforum als „wirklichen Gewinn“. Allerdings befinde sich die Diskussion jetzt wieder an der Stelle, an der sie schon vor 15 Jahren gewesen sei, meinte der Vorsitzende der Bürgerinitiative „Bigtab“. Nun sei es seiner Auffassung zufolge extrem wichtig, wie das betreffende Gesetz im Wortlaut geschrieben werde. „Das können wir als Bürgerinitiative jetzt begleiten, damit der Text festhält, was wir möchten, und damit nicht auf einmal in einem Planfeststellungsverfahren eine Variante auf dem Tisch liegt, die dann nicht mehr wegzudiskutieren ist.“

Maik Beermann freute sich über den sehr sachlichen Verlauf der Erörterungen. Obwohl das Thema „manchmal ein bisschen verzwickt“ sei, habe er ernst zu nehmende Beiträge gehört. „Ich hatte mit etwas Schlimmerem gerechnet.“

Insbesondere die Bürgerinitiativen hätten sich gut eingebracht und ihre Standpunkte dargestellt. Insgesamt betrachtet stelle die Veranstaltung einen „wirklichen Gewinn“ dar. Eine Veränderung der Infrastruktur funktioniere nur unter Beteiligung der Menschen vor Ort, gab der Abgeordnete zu verstehen. Insofern gesehen kämen das angekündigte Dialogforum und der sich anschließende Projektausschuss einer feinen Sache gleich.

Außer Ferlemann waren Landrat Jörg Farr, Marc Lahmann (Bürgermeister Barsinghausen), Florian Jürgens (Stadt Barsinghausen), Detlef Schallhorn (Bürgermeister Seelze), Gerald Schroth und Dorothea Kannapke (BI Munzel/Holtensen), Mandy von Zobeltitz und Ulrich Niestrath (BI Seelze gegen neue Bahntrassen), André Lutz (Vertreter Bürgermeister Mike Schmidt, Nenndorf), Reiner Brombach (Bürgermeister Bückeburg), Ditmar Köritz (Bürgermeister Nienstädt), Oliver Theiß (Bürgermeister Stadthagen), Jens Schwedhelm (Gemeindedirektor Lindhorst), Achim Pohl (Vertreter von Schaumburgs Kreislandwirt Cord Lattwesen), Arno Sommerfeld und Hilke Hoffmann (BI Mit Masse gegen die Trasse), Thomas Rippke (BI Bigtab), Rolf-Joachim Hoch (Ortsbürgermeister Luthe), Karsten Grobe (Ortsbürgermeister Kolenfeld) und Thomas Silbermann (Ortsbürgermeister Wunstorf) eingeladen worden.




Anzeige
Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige