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Was die Stadt im kommenden Jahr in Gebäude, Straßen und Wege investiert

Die Grundschule ist der größte Brocken

BÜCKEBURG. 2,18 Millionen Euro: Diese Summe steht dem Bauamt zur Verfügung, um im kommenden Jahr in Bückeburgs Straßen, Wege und Gebäude zu investieren. Weitere 750 000 Euro stehen zur Verfügung, um Straßen, Wege und stadteigene Gebäude zu reparieren und in Schuss zu halten. Einen Überblick gibt es morgen in Ihrer SZ/LZ oder heute hier:

veröffentlicht am 28.12.2018 um 12:22 Uhr
aktualisiert am 28.12.2018 um 13:40 Uhr

Im Moment nur Lagerfläche für ausrangierte Schulmöbel oder aber die Hausmeisterwohnung, der Dachboden der Grundschule Am Harrl. Im kommenden Jahr muss die Politik entscheiden, ob der Dachboden ausgebaut wird. Foto: rc
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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Größter Brocken ist die Sanierung und Renovierung der Grundschule Am Harrl. Im kommenden Jahr sind 500 000 Euro im Haushalt verankert, bis 2022 weitere 2,7 Millionen Euro. In 2019 wird als wichtige Maßnahme in den Brandschutz investiert, wie Baubereichsleiter Björn Sassenberg in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses sagte. 190 000 Euro werden als Zuschuss vom Land erwartet. Parallel wird das Konzept entwickelt, wie die weitere Sanierung aussehen soll, etwa, ob der Dachboden ausgebaut wird, um weitere Klassen- und Sozialräume zu erhalten, oder aber was mit Pavillon und Schulhof oder aber auch der Turnhalle passiert, die ebenfalls nicht mehr im allerbesten Zustand ist. Sassenberg: „Wir müssen anfangen. Es gibt viele Defizite.“

Für den zweiten Bauabschnitt der Sanierung der Bahnhofstraße von der Sackstraße bis zur Kreuzung mit dem Unterwallweg stehen weitere 350 000 Euro im Haushalt. Die Arbeiten im ersten Abschnitt befinden sich im Zeitrahmen und sind bisher problemlos über die Bühne gegangen. Der Abwasserbetrieb hat weitere 220 000 Euro für die Erneuerung von Schmutz- und Regenwasserkanälen in seinen Bücheren verankert.

680 000 Euro sind im Haushalt für den Ausbau des Kieswegs im Ortsteil Berenbusch-Nordholz verankert. 408 000 Euro erhält die Stadt als Zuschuss vom Land Niedersachsen. Über die Rumpelstrecke fährt der Anlieferverkehr zum Hafen Berenbusch.

Jeder Brandschutzexperte schlackert mit den Ohren: Kabel-Wirrwar in einer Zwischendecke der Grundschule. Foto: pr
  • Jeder Brandschutzexperte schlackert mit den Ohren: Kabel-Wirrwar in einer Zwischendecke der Grundschule. Foto: pr

Nachdem die Gewerbegebiete Kreuzbreite I und Kreuzbreite II so gut wie vollgelaufen sind, investiert die Stadt im kommenden Jahr 403 000 Euro in den Ausbau, 2021 folgen weitere 355 000 Euro.

Weil die Gewerbegebiete der Stadt voll sind, wird 2019 rund 245 000 Euro in die Erschließung des Gewerbegebiets „Hinterm Eichholz“ oberhalb der Kurt-Rabe-Straße investiert. 50 000 Quadratmeter Fläche werden ausgewiesen. Es liegen bereits einige Anfragen ansiedlungswilliger Unternehmen vor.

Der Pfahlwinkel im Ortsteil Röcke wird für 230 000 Euro ausgebaut. Die Baugrundstücke östlich der Straße sind bereits größtenteils verkauft.

In das Sanierungsgebiet Windmühlenstraße fließen 2019 keine zusätzlichen Mittel, weil bereits in den Vorjahren Gelder bereit gestellt wurden, die auf den Haushalt 2019 übertragen werden. 2020 sind 225 000 Euro verankert, 2021 weitere 188 000 Euro.

Die Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung mit LED-Leuchtkörpern geht weiter: 25 000 Euro stehen parat.

Die Bedarfsampel im Ortsteil Cammer kommt. 33 000 Euro sind im Haushalt verankert, ursprünglich war das Vorhaben mit 60 000 Euro kalkuliert.

350 000 Euro fließen in den Unterhaltungsaufwand für Gebäude, wie etwa die Grundschulen mit Sporthallen (105 000 Euro), Dienstgebäude wie das Rathaus (55 000 Euro), öffentliche Einrichtungen (34 000 Euro), Feuerwehrgerätehäuser (60 000 Euro) oder Dorfgemeinschaftshäuser (14 500 Euro).

400 000 Euro stellt die Stadt bereit, um Straßen und Wege zu unterhalten. Neue Verschleißdecken erhalten Ahrensbeeke, Grenzweg, Lindenweg und die Kreuzung Bahnhofstraße/Unterwallweg (112 000 Euro). Weitere diverse Einzelmaßnahmen sind die Braustraße, Triftstraße, Dr.-Witte-Platz oder die Nordstraße (95 000 Euro), Gräben und Gewässerunterhaltung (50 000 Euro) oder die Brückenunterhaltung von Schäferhof und Kornmasch (58 000 Euro).




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