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Weihnachtspyramide neue Attraktion beim Weihnachtszauber

Doppelt so hoch wie der Sprungturm

BÜCKEBURG. Sie ist einer der Hingucker schlechthin beim diesjährigen Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg und bietet bei Weitem nicht nur in den Abendstunden mit voller Beleuchtung einen faszinierenden Anblick: Bis auf 18 Meter Höhe und damit fast doppelt so hoch wie der Sprungturm des Bückeburger Bergbads erhebt sich die hölzerne Weihnachtspyramide zwischen den Baumwipfeln des Schlossparks. Sie steht in diesem Jahr genau auf der Ecke der Schlossgraft vor dem Nostalgiezelt.

veröffentlicht am 04.12.2018 um 12:46 Uhr
aktualisiert am 04.12.2018 um 18:50 Uhr

Ein Hingucker: die 18 Meter hohe Weihnachtspyramide. Foto: jp
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Johannes Pietsch Reporter zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Sie ist einer der Hingucker schlechthin beim diesjährigen Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg und bietet bei Weitem nicht nur in den Abendstunden mit voller Beleuchtung einen faszinierenden Anblick: Bis auf 18 Meter Höhe – und damit fast doppelt so hoch wie der Sprungturm des Bückeburger Bergbads – erhebt sich die hölzerne Weihnachtspyramide zwischen den Baumwipfeln des Schlossparks. Sie steht in diesem Jahr genau auf der Ecke der Schlossgraft vor dem Nostalgiezelt. Der bislang an dieser Stelle zu findende historische Pavillon aus Südfrankreich ist dafür einige Meter Richtung Stadtmitte gerückt und lädt nun nahe dem Schlossbach zum Verweilen in nobler Atmosphäre ein.
18 Tonnen
schwerer Gigant

Entworfen und gebaut wurde die Weihnachtspyramide von Rudi Kopetzke. Der Tischlermeister, der im nordrhein-westfälischen Enger im Kreis Herford die „RuKo Möbelwerkstätte“ betreibt, hat sich seit Jahren auf Auftragsarbeiten für adventliche Großveranstaltungen im In- und Ausland spezialisiert. Die Bückeburger Pyramide ist jedoch mit Abstand sein bislang größtes Projekt. Seit Anfang August haben der Tischlermeister und seine Mitarbeiter an der fünf Geschosse umfassenden Konstruktion gearbeitet. Ursprünglich sollte der 18 Tonnen schwere Gigant, in dessen hölzernem Inneren ein Stahlgerüst für die erforderliche Stabilität sorgt, nicht nach Bückeburg gehen, sondern zum Weihnachtsmarkt nach Den Haag. Da es dort jedoch zu Terminschwierigkeiten kam, fackelten Weihnachtszauber-Gastronomin Konstanze Schmidt-Fikus und die Organisations-Verantwortlichen der Großveranstaltung nicht lange und holten den Zuschlag für die Pyramide nach Bückeburg.
Sieben Kubikmeter
Holz verbaut

Sieben Kubikmeter Holz wurden für die Pyramide verbaut, die sich auf einer Grundfläche von beinahe 150 Quadratmetern in den Himmel erhebt und für deren An- und Abtransport sieben Lkw erforderlich sind. In den Abendstunden geben beinahe 3000 Glühbirnen dem Bauwerk festlich-weihnachtlichen Glanz. Im untersten Geschoss servieren die Mitarbeiter von Konstanze Schmidt-Fikus Glühwein, Punsch und heiße Schokolade. Doch schon jetzt haben Erbauer und Betreiber große Pläne für das kommende Jahr: Wenn die Weihnachtspyramide dann zum zweiten Mal beim Weihnachtszauber aufgebaut wird, werden nicht nur die oberen beiden Etagen für Besucher begehbar sein und als Gastronomiefläche zur Verfügung stehen. Dann soll die Konstruktion auch über die bei einer Weihnachtspyramide eigentlich unerlässlichen Propellerflügel verfügen, die dem Ganzen dann eine Höhe von 25 Metern geben werden.




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