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Mit Adolfinum-Schulchor, „JPS“ und Landeskirchen-Bläserkreis

Ein bisschen aus dem Häuschen beim Rosenmontagskonzert

BÜCKEBURG. „Ich wünsche uns allen einen vergnüglichen Abend; bleiben Sie fröhlich!“ Mit diesen Worten hat Pastor Dr. Wieland Kastning am Rosenmontag die Besucher in der gut besuchten Stadtkirche begrüßt. Er freue sich über die große Zahl der teilnehmenden Interpreten, so der Geistliche.

veröffentlicht am 05.03.2019 um 12:38 Uhr
aktualisiert am 05.03.2019 um 16:30 Uhr

„JPS“ und Schulchor singen gemeinsam „Von guten Mächten“. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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BÜCKEBURG. „Ich wünsche uns allen einen vergnüglichen Abend. Bleiben Sie fröhlich!“ Mit diesen Worten hat Pastor Wieland Kastning am Rosenmontag die Besucher in der gut besuchten Stadtkirche begrüßt. Er freue sich über die große Zahl der teilnehmenden Interpreten, so der Geistliche.

Diese trugen in unterschiedlicher Form dazu bei, dass am Ende ein kräftiger Applaus durchs Kirchengebäude hallte. An den Aufführungen des „Konzerts zum Rosenmontag“ waren der Schulchor des Gymnasiums Adolfinum, der Kammerchor „JPS“ und der Bläserkreis der Schaumburg-Lippischen Landeskirche beteiligt. Die musikalische Leitung lag in den Händen von Tobias Kästner und Kantor Siebelt Meier. Am Klavier waren außer Meier Airada Dickute und Tim Böke zu hören. Auf dem Programm stand überwiegend heitere und eher ungewöhnliche Orgel-, Klavier-, Chor- und Bläsermusik.

Dass der Enthusiasmus und die Ausgelassenheit des Stadtkirchen-Publikums nicht ganz an die der jecken Rheinländer heranreichten, tat dem Erfolg keinen kolossalen Abbruch. Als die jungen Gymnasiasten Henry Valentinos Dauerschunkler „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen …“ in ein Medley einfließen ließen, geriet das mitklatschende Auditorium sogar ein bisschen aus dem Häuschen.

Bereits der von Kantor Meier an der Janke-Orgel gestaltete Auftakt hatte mit „Barrelhousin‘“ und „Swing“ Lust auf mehr gemacht. Der Bläserkreis ließ unter anderem einen abenteuerlustig voranschreitenden „Woody’s Walk“ folgen, der Kammerchor schlug mit „Erd und Himmel sollen singen“ frohgemute Töne an. Den meisten Beifall heimsten unterdessen die Adolfiner ein, die mit „Patience“ (Take That) und „Count on Me“ (Bruno Mars) zwei prima Interpretationen aus dem Pop-Bereich ablieferten.

Nachdem die von Paulchen Panther inspirierte kurze Zugabe „Wer hat an der Uhr gedreht“ (Henry Mancini) verklungen war, erkannten viele Zuhörer, dass die Zeit wie im Flug vergangen war.




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