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Dr. Antonius Hüntemann, der neue Vorsitzende des Schwurgerichts Bückeburg, über Strafen, Deals und seinen schlimmsten Fall

Ein Job mit Mord und Totschlag

BÜCKEBURG. Krimis im Fernsehen sieht sich Dr. Antonius Hüntemann (40) nicht mehr an. „Ich erkenne keinen Unterhaltungswert in expliziten Gewaltdarstellungen, nachdem ich im richtigen Leben die Folgen echter Gewalt gesehen habe“, sagt er. Hüntemanns schlimmster Fall betraf den Mord an drei Kindern in Dortmund. Seit Mitte September ist der promovierte Jurist Vorsitzender der 1. Großen Strafkammer und damit auch des fünfköpfigen Bückeburger Schwurgerichts. Dies ist der einzige Spruchkörper im Schaumburger Land, der lebenslange Haft verhängen darf - was bisher erst einmal geschehen ist. Fast alle Fälle von Mord und Totschlag landen dort.
Vor seinem Dienstantritt am Bückeburger Landgericht war Hüntemann beisitzender Richter einer Großen Strafkammer in Hannover und davor drei Jahre lang wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe, wo er auch seine Frau kennengelernt hat, die ebenfalls Richterin ist. Das Paar hat eine Tochter. Mit Antonius Hüntemann sprach unser Mitarbeiter Stefan Lyrath.

veröffentlicht am 09.01.2021 um 00:00 Uhr

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