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Gelungener Auftakt der Hesse-Reihe des Kulturvereins mit Christiane Seele

„Einen Ausdruck finden“

Bückeburg. An Leben, Werk und Wirkung des Literaturnobelpreisträgers Hermann Hesse erinnert eine Veranstaltungsreihe des Kulturvereins. Zum Auftakt begab sich Christiane Seele im Museum Bückeburg auf die Spuren des Schriftstellers, Dichters und Malers. Die Kulturwissenschaftlerin hatte ihrem Beitrag das Motto „Hermann Hesse - seine Bilder“ vorangestellt.
„Ich möchte einen Ausdruck finden“, zitierte Seele eingangs aus einem 1923 verfassten Manuskript Hesses, „für die Zweiheit; ich möchte Kapitel und Sätze schreiben, wo beständig Melodie und Gegenmelodie wären, wo jeder Buntheit die Einheit, jedem Schmerz der Ernst beständig zur Seite steht.“

veröffentlicht am 10.02.2016 um 17:10 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:41 Uhr

Bückeburg. An Leben, Werk und Wirkung des Literaturnobelpreisträgers Hermann Hesse erinnert eine Veranstaltungsreihe des Kulturvereins. Zum Auftakt begab sich Christiane Seele im Museum Bückeburg auf die Spuren des Schriftstellers, Dichters und Malers. Die Kulturwissenschaftlerin hatte ihrem Beitrag das Motto „Hermann Hesse - seine Bilder“ vorangestellt.
„Ich möchte einen Ausdruck finden“, zitierte Seele eingangs aus einem 1923 verfassten Manuskript Hesses, „für die Zweiheit; ich möchte Kapitel und Sätze schreiben, wo beständig Melodie und Gegenmelodie wären, wo jeder Buntheit die Einheit, jedem Schmerz der Ernst beständig zur Seite steht.“ Sechs Jahre zuvor, erläuterte die Expertin, hätten der Krieg, die sich ankündigende Gemütskrankheit seiner Frau, der unerwartete plötzliche Tod seines Vaters und monatelange Überarbeitung im Dienst der Kriegsgefangenenfürsorge zu einem Zusammenbruch geführt. In dieser Situation begann der 40-Jährige zu malen.




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