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Stadt lädt zur Infoveranstaltung am 14. Juli / Auch Vertreter des Landkreises und Bauerngut auf dem Podium

Erklärungen und Antworten zur Bauerngut-Erweiterung in Bückeburg

BÜCKEBURG. Die Stadt lädt für Mittwoch, 14. Juli, um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zu den Planungen der Firma Bauerngut in den Großen Rathaussaal ein. Wegen der Corona-Pandemie ist die Zuschauerzahl begrenzt. Die Vorträge werden im Nachgang auf der Internetseite der Stadt eingestellt.

veröffentlicht am 02.07.2021 um 13:00 Uhr
aktualisiert am 02.07.2021 um 17:50 Uhr

Wie die Stadt in einer Pressemitteilung ausführt, fand Ende des vergangenen Jahres die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden zu den Planungen für das geplante neue Logistiklager der Firma Bauerngut statt. Es handelt sich hierbei um die 4. Änderung des Flächennutzungsplanes sowie die Aufstellung des B-Plans Nr. 93 „Erweiterung Bauerngut“.

Während dieser Zeit sind über 700 meist gleichlautende Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern eingegangen, die sich gegen die Entwicklung des angedachten Standortes südlich der B 83 im Landschaftsschutzgebiet aussprechen, so die Stadt weiter. Da in der Zwischenzeit viele Fragen in der Bevölkerung zum beabsichtigten Bauvorhaben und zum Verfahren aufgeworfen worden seien, lädt die Stadt Bückeburg zu der zentralen Informationsveranstaltung ein. Dort wird die Stadt erneut auf das bisherige Planverfahren und die notwendigen weiteren Schritte eingehen, die für den Abschluss des Verfahrens erforderlich sind. Daneben wird auch die Firma Bauerngut ihre Belange darstellen, warum aus Sicht der Firma eine ortsnahe Erweiterung ihrer Betriebsflächen erforderlich ist.

Da sich die angedachte Erweiterungsfläche innerhalb des Landschaftsschutzgebietes SHG 5 „Bückeburg-West/Sandfurth“ befindet, bedarf es im Parallelverfahren der Aufhebung des Landschaftsschutzgebietes für die Teilfläche des beabsichtigten Vorhabens. Die Entscheidung zur Teilaufhebung trifft der Kreistag des Landkreises Schaumburg, nachdem zuvor den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Behörden in einem gesonderten Verfahren ebenfalls Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben wird, wie die Stadt weiter erläutert. Auch der Landkreis wird am 14. Juli über das dort durchzuführende Verfahren informieren. Im Anschluss an die Redebeiträge erhalten die Bürger Gelegenheit, konkrete Fragen an die Referenten zu stellen. Darüber hinaus besteht bereits jetzt die Möglichkeit, Fragen über die E-Mail-Adresse fragen@bueckeburg.de zu formulieren, sodass auf diese in den jeweiligen Vorträgen eingegangen werden kann. „Wir nehmen die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger ernst und möchten einen Raum schaffen, in dem offene Fragen beantwortet werden können“, erläutert Bürgermeister Brombach die Intention der Veranstaltung.

Nach jetziger Lage kann eine Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Die Zuschaueranzahl ist begrenzt, um die notwendigen Abstände gewährleisten zu können. Die Sitzplätze werden nach dem Windhundverfahren vergeben, das heißt nach der Reihenfolge des Erscheinens. Die Vorträge werden im Nachgang auf der Internetseite der Stadt zur Verfügung gestellt. Auch ist ein Tonmitschnitt der Redebeiträge geplant. Um die Wartezeiten zu reduzieren, hat die Stadt auf ihrer Internetseite einen Anwesenheitsnachweis zum Download bereitgestellt. Er sollte bereits ausgefüllt am 14. Juli mitgebracht werden (einer für jede Person): www.bueckeburg.de. r/rc




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