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Trotz Corona-Krise fast täglich im Einsatz

Feuerwehr Bückeburg-Stadt: 13 Einsätze in 18 Tagen

BÜCKEBURG. Zahlreiche Einsätze haben die Feuerwehr in den vergangenen 18 Tagen auf Trab gehalten. In der Zeit vom 14. März bis zum 1. April mussten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt zu 13 Einätzen aus allen Bereichen ausrücken.

veröffentlicht am 03.04.2020 um 12:01 Uhr
aktualisiert am 03.04.2020 um 17:30 Uhr

BÜCKEBURG. Am zweiten Samstag im März begann es einer Mitteilung des Presseteams der Feuerwehr zufolge mit einer Tragehilfe für den Rettungsdienst, darauf folgten in den nächsten Tagen ein gemeldeter Gasaustritt in Evesen, welcher sich glücklicherweise nicht bestätigte sowie sechs Brandeinsätze in Bückeburg, Altenhagen, Röhrkasten und zuletzt in Heeßen.

Zu dem Brand in Altenhagen wurden die Ehrenamtlichen mit ihren zwei Tanklöschfahrzeugen mit großen Wassertanks alarmiert, da sich die Löschwasserversorgung vor Ort als schwierig herausstellte. Bei den Bränden in Röhrkasten und Heeßen kam die Drehleiter zum Einsatz.

Als besondere Herausforderung erwies sich ein Einsatz auf der Bundesstraße 65. Auf der Fahrbahn lagen auf rund 100 Metern Glasscherben verteilt. Diese wurden von den Feuerwehrleuten zusammengefegt und anschließend durch ein Abschleppunternehmen entsorgt.

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Mit der Drehleiter beim Löscheinsatz in Heeßen. Foto: Presseteam Feuerwehr

„Der 25. März stellte für die Kameradinnen und Kameraden eine besondere Belastung dar“, berichtete der Leiter der Feuerwehr, Oliver Liese. „Um 6.03 Uhr wurden wir zu dem Brand in Röhrkasten alarmiert, um 11.33 Uhr zu einer Türöffnung für die Polizei und um 18.33 Uhr noch zu einem Brand in der Maschstraße“, so Liese.

Die 13 Einsätze lassen sich laut Presseteam wie folgt aufteilen. Türöffnungen: zwei, Tragehilfen: eins, Feuermeldungen: sechs, Gasaustritte: zwei, sonstige technische Hilfe: zwei.

Die Vielzahl von Einsätzen sei „ein Teil der Belastung für unsere Kameraden“, dazu komme noch die aktuelle Situation um die Covid-19-Pandemie, berichtete das Presseteam der Feuerwehr. „Viele Arbeitgeber arbeiten mit einer Minimalbesetzung und stellen ihre Mitarbeiter trotz allem für die Belange der Feuerwehr frei. Das ist äußerst dankenswert!“ Da sich die Ehrenamtlichen auch schützen müssen, werden seit den vergangenen Wochen bei Einsätzen mit möglichem Patientenkontakt wie Tragehilfen und Türöffnungen Schutzanzüge und Masken zusätzlich zu der Einsatzkleidung getragen.

Ausführliche Berichte zu den Einsätzen sind auf der Website der Feuerwehr zu finden.r




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