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Wie „Strömkarlen“ der Edda-Saga musikalisch Leben einhaucht

Fimreifer Folk

BÜCKEBURG. Mystisch, zauberhaft, verspielt – Götter, Könige, Prinzen, Riesen und Zwerge haben auf Schloss Baum Einzug erhalten. Möglich gemacht hat dies das Folk-Trio Strömkarlen. Gitarrist und Sänger Stefan Johansson aus Schweden und seine deutschen Bandmitglieder Christina Lutter (Gesang, Flöten, Tin-Whistle) und Guido Richarts (Gesang, Kontrabass, Klavier und Drehleiter) erweckten eindrucksvoll die Geschichten von Odin und Freya aus der „Edda-Saga“ musikalisch zum Leben – filmreif, das Publikum war begeistert.

veröffentlicht am 22.06.2016 um 12:41 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:42 Uhr

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„Wir sind jetzt elf Jahre alt – das ist irgendwie auch magisch“, begrüßte der nordschwedische Globetrotter die Konzertbesucher im Jagdsaal. Den Anfang machte ein dänischer König, der im 13. Jahrhundert ein schlauer Fuchs war. Er gehört zum Programm der „Edda-Geschichten“, einer Vertonung der originalen altisländischen Götter- und Heldensagen, die sich Strömkarlen zum Jubiläumsjahr als fünftes Album vorgenommen haben. „Wir fanden diese Sammlung sehr spannend, weil sie früher schon singend erzählt wurde“, so Johansson.

Die Musiker sind für ihre stimmungsvollen nordischen Klänge und Songs bekannt. „Die Melodien sind von uns“, erinnert Johannson. Das Folk-Trio kreierte dazu einen ganz eigenen Stil, mit der skandinavischen Musik umzugehen. Die geheimnisvollen Klänge sind keltischer Natur, ein wenig nachdenklich und zugleich stimmungsvoll – Folk, Rock, Klassik und dann doch wieder Weltmusik.

Außerdem erfuhren die Zuhörer, dass die Isländer ihre „Edda“, wie die Überlieferungen kurz genannt werden, immer noch im Original lesen. Somit war es auch nicht verwunderlich, dass die Künstler von „Strömkarlen“, der Name steht für einen schwedischen Wassergeist, als Zugabensong ihr Publikum auf eine nordische Insel mitnahmen, um den sternenklaren Nachhimmel gemeinsam zu bestaunen.

Organisator Klaus Harms war ebenfalls angetan von dem Konzert. Gleichzeitig teilte er mit, dass die Band eine Pause plant. Sänger und Gitarrist Stefan Johansson zieht es nach Schweden zurück; er lebt seit mittlerweile über zehn Jahren mit seiner Familie in Dresden. Den „Konzertgängern“ von Schloss Baum ist der nordschwedische Troubadour nicht zuletzt bekannt durch sein Album „Finding Home“ – Songs vom Unterwegssein.BÜCKEBURG. Mystisch, zauberhaft, verspielt – Götter, Könige, Prinzen, Riesen und Zwerge haben auf Schloss Baum Einzug gehalten. Möglich gemacht hat dies das Folk-Trio Strömkarlen. Gitarrist und Sänger Stefan Johansson aus Schweden und seine deutschen Bandmitglieder Christina Lutter (Gesang, Flöten, Tin-Whistle) und Guido Richarts (Gesang, Kontrabass, Klavier und Drehleier) erweckten eindrucksvoll die Geschichten von Odin und Freya aus der „Edda-Saga“ musikalisch zum Leben – filmreif, das Publikum war begeistert.

„Wir sind jetzt elf Jahre alt – das ist irgendwie auch magisch“, begrüßte der nordschwedische Globetrotter die Konzertbesucher im Jagdsaal. Den Anfang machte ein dänischer König, der im 13. Jahrhundert ein schlauer Fuchs war. Er gehört zum Programm der „Edda-Geschichten“, einer Vertonung der originalen altisländischen Götter- und Heldensagen, die sich Strömkarlen zum Jubiläumsjahr als fünftes Album vorgenommen haben. „Wir fanden diese Sammlung sehr spannend, weil sie früher schon singend erzählt wurde“, so Johansson.

Die Musiker sind für ihre stimmungsvollen nordischen Klänge und Songs bekannt. „Die Melodien sind von uns“, erinnert Johannson. Das Folk-Trio kreierte dazu einen ganz eigenen Stil, mit der skandinavischen Musik umzugehen. Die geheimnisvollen Klänge sind keltischer Natur, ein wenig nachdenklich und zugleich stimmungsvoll – Folk, Rock, Klassik und dann doch wieder Weltmusik.

Außerdem erfuhren die Zuhörer, dass die Isländer ihre „Edda“, wie die Überlieferungen kurz genannt werden, immer noch im Original lesen. Somit war es auch nicht verwunderlich, dass die Künstler von „Strömkarlen“, der Name steht für einen schwedischen Wassergeist, als Zugabensong ihr Publikum auf eine nordische Insel mitnahmen, um den sternenklaren Nachthimmel gemeinsam zu bestaunen.

Organisator Klaus Harms war ebenfalls angetan von dem Konzert. Gleichzeitig teilte er mit, dass die Band eine Pause plant. Sänger und Gitarrist Stefan Johansson zieht es nach Schweden zurück; er lebt seit mittlerweile über zehn Jahren mit seiner Familie in Dresden. Den „Konzertgängern“ von Schloss Baum ist der nordschwedische Troubadour nicht zuletzt bekannt durch sein Album „Finding Home“ – Songs vom Unterwegssein.




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