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„Lange Nacht der Kultur“: Vortragsreihen in Geschäftsräumen und neue Bühnenstücke

„Floh im Ohr“

BÜCKEBURG. Die „Lange Nacht der Kultur 2019“ am kommenden Freitag, 20. September, wirft ihre Schatten voraus. Wir stellen einige Termine vor.

veröffentlicht am 15.09.2019 um 16:47 Uhr
aktualisiert am 15.09.2019 um 21:30 Uhr

BÜCKEBURG. Die „Lange Nacht der Kultur 2019“ am kommenden Freitag, 20. September, wirft ihre Schatten voraus.

Unter anderem wird eine Vortragsreihe in den Geschäftsräumen von „Die Brille“, Lange Str. 57, angeboten. Um 19 Uhr beginnt Wieland Kastning mit seinem Beitrag „Wohnkultur im Wandel – Ursachen, Profile, Folgen“. Ein hochaktuelles gesellschaftspolitisches Thema, das in einem Gespräch enden soll.

Im Anschluss, um 20 Uhr, berichtet Jürgen Höcker aus seinem ugandischen Tagebuch: „Bei Regen kostet es das Gleiche“ nennt er seinen Vortrag. Dabei geht es um komische, tragische, skurrile und Demut lehrende Erlebnisse aus einem Land unserer Vorfahren.

Ebenfalls um 20 Uhr: Falko von Strauss und Torney – der Nachfahre der berühmten Bückeburgerin – spricht über „Die Villa von Strauss – ein Juwel des Historismus“. Der Vortrag behandelt die Geschichte des bekannten Bückeburger Hauses, ihre ersten Bewohner, die Architektur des Gebäudes und die Person des Architekten C.W. Hase.

Um 22 Uhr kommt dann Christine E. Hofmann vom Brauhaus und überbringt in der „Brille“ eine „Gebrauchsanweisung für Warteschlangen“ – ein unterhaltsamer Leitfaden, um „Scheinheiligen“ an Tresen, Schaltern und Kassen sowie dreisten Vordränglern und Zeitdieben ein Schnippchen zu schlagen. Jeder Episode ist „Der praktische Tipp“ beigefügt.

Eine Stunde zuvor wird Hofmann schon im Hotel Brauhaus aus ihrem reichen Erfahrungsschatz als Reiseleiterin plaudern. „Ausgeschlafen durch die Welt – Tipps einer Reiseleiterin“. Als Problemlöserin, Logistikexpertin sowie Seelentrösterin war sie in Erscheinung getreten.

Auch Höcker tritt im Hotel Brauhaus auf. Um 22 Uhr lautet sein Vortrag: „Das Leben ist kein Ponyschlecken“. Dabei geht es darum, wie wir mit dem Altern umgehen und ob es keine brauchbare Alternative gibt.

Begonnen wird im Hotel Brauhaus mit dem Duo „Paul-Egon Mense & Ursula Mühlenhoff“. Das Gespann liest „Kurzkrimis – der kleine Krimi für zwischendurch!“. So wie am Schnellimbiss: Mit skrupellosen, mysteriösen, lustvollen, brutalen, aber trotzdem gut verdaulichen Mordsgeschichten stillen sie den kleinen Hunger nach einem winzig kleinen Mord – so zwischendurch.

Danach um 20 Uhr, kommt Pastor Jan-Uwe Zapke zu seinem Vortrag. „Deutsche Mystik – Meister Eckhart“. Eckhart von Hochheim – sein eigentlicher Name – trat schon als Jugendlicher in den Dominikanerorden ein und galt als einer der einflussreichsten Theologen und Philosophen des Spätmittelalters.

Bei der Gemeinde Beth Schan, in der Bahnhofstr. 33 (ehemalige Synagoge) zeigt Johannes Keil wunderbare Naturfotos bei dezenter Klavierbegleitung um 19 und 20 Uhr.

In der ehemaligen Bückeburger Mädchenschule in der Trompeterstraße 20 singt der Chor „sing4you“ der Landeskirchlichen Gemeinschaft. Dieser Chor überrascht mit einem breiten Spektrum von Klassik, Gospel und vielem mehr. Die Konzerte finden um 20 und 21 Uhr statt.

Im neuen Ratssaal des Rathauses beginnen um 19 Uhr die Mischlinge mit Auszügen aus ihrem aktuellen Programm. „Hier wird so richtig vom Leder gezogen und eingewickelt, so ganz nach Mischlingsart. Die Truppe weiß, was sie sagt“, heißt es von den Veranstaltern.

Auch die Schaumburger Bühne, die um 20 Uhr im gleichen Saal auftritt, zeigt Szenen aus dem neuesten Stück „Floh im Ohr“. Diese turbulente Komödie von Georges Feydeau hat ihre Premiere eigentlich erst am 30.November.

Um 21 Uhr kommt das Improvisationstheater „Spektakulär – Spektakulär“ zu seinem zweiten Auftritt vom Schild-Center herüber.

Um 22 Uhr lässt dann die Schaumburger Bühne noch einmal ihren Floh im Ohr tanzen.r




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