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Schütte-Chor fasziniert in Jetenburger Kirche mit Konzert zum Advent

Friedensgruß und Freiheitsgesang

BÜCKEBURG. Mit zwei Dutzend Kostproben seines Könnens hat der Schütte-Chor bei seinem „Konzert zum Advent“ das Publikum in der Jetenburger Kirche für sich eingenommen. Die von Christian Schütte geleitete Sängerschar faszinierte im ersten Teil des Abends mit einer kleinen musikalischen Weltreise, im zweiten Abschnitt standen überwiegend traditionelle europäische und deutsche Weihnachtslieder auf dem Programm.

veröffentlicht am 04.12.2018 um 12:08 Uhr
aktualisiert am 04.12.2018 um 19:10 Uhr

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Autor

Herbert Busch Reporter
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„Wir werden die Kirche mit erhobenem Gemüt verlassen“, war sich Pastor Wieland Kastning sicher, der das erwartungsfrohe Publikum im gut besuchten Gotteshaus begrüßte. Und daran, dass die Freunde des ersprießlichen Chorgesanges in jeder Beziehung auf ihre Kosten kamen, bestand angesichts des ausgiebig spendierten Beifalls keinerlei Zweifel.

Die Choristen wählten mit zwei geistlichen Stücken aus der Feder von Dimitri Bortnjansky einen recht andächtigen Einstieg. Des Weiteren gab es ein Wiederhören von Bette Midlers „The Rose“ und Hubert von Goiserns „Weit, weit weg“, beides mittlerweile feste Bestandteile des Chor-Repertoires. Dem überaus besinnlichen polnischen Friedensgruß „Modlitwa o pokój“ folgte mit dem beschwingt-flotten „Freedom is Coming“ ein aus Südafrika stammender Freiheitsgesang.

Im Anschluss an die Pause trat der Organist Moritz Weißbirch den Gesangsstimmen im jetzt abgedunkelten Kirchengebäude mit harmonischen Introduktionen zur Seite. Nach dem traditionellen „Freu dich Erd und Sternenzelt“ verliehen „I Saw Three Ships (England), „Un flambeau, Jeannette, Isabelle“ (Frankreich) und „El nacimiento“ (Argentinien) dem Konzert nicht nur eine internationale Note, sondern stellten auch die musikalische Vielseitigkeit des 1975 von ehemaligen Schaumburger Märchensängern gegründeten Klangkörpers unter Beweis.

Mit „Vom Himmel hoch da komm ich her“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ kehrte der Chor in heimatliche Gefilde zurück. Das gemeinsam mit den Besuchern angestimmte „O du fröhliche“ setzte den Schlussakkord unter eine Aufführung, die ein Zuhörer mit: „Ihr wart wieder einmal spitze“, kommentierte.

Eine ebenfalls positive Resonanz riefen mehrere zwischen den Liedern vorgelesene erbauliche Texte hervor. Als Peter Oberheide eine Weihnachtsgeschichte vortrug, in der einzeln verkaufte Zigaretten eine wichtige Rolle spielten, erinnerte er auch an den im Juli 2010 verstorbenen Bückeburger Kaufmann Karl „Kalli“ Ploch. Was zahlreichen Besuchern zu einem zusätzlichen Quantum vorweihnachtlicher Nostalgie verhalf.




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