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Kulturverein bilanziert Zuwächse bei Gewinn, Mitgliedern und Abonnenten

Fürst bleibt Vorsitzender

BÜCKEBURG. Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe verbleibt an der Spitze des Bückeburger Kulturvereins. Der Schlossherr wurde während der turnusmäßig auf der Tagesordnung stehenden Vorstandswahlen ohne jegliche Opposition in seinem Amt bestätigt.

veröffentlicht am 23.06.2016 um 15:49 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:42 Uhr

Die im Le-Theule-Saal tagende Hauptversammlung votierte unter der Wahlleitung von Heinrich Schraepler ebenso einmütig für das Verbleiben von Ute Mai (stellvertretende Vorsitzende), Ute Rohrbach (Schriftführerin) und Hagen Bokeloh (Schatzmeister) in ihren Positionen.

Bokeloh hatte die Vereinsmitglieder zuvor von einem bemerkenswerten Bilanzgewinn in Höhe von rund 7 200 Euro in Kenntnis gesetzt. Das Resultat ist insofern bemerkenswert, da der Verein noch vor wenigen Jahren ein vergleichbares Ergebnis erzielte - allerdings mit negativem Vorzeichen. Der Schatzmeister führte die positive Entwicklung vor allem auf erhöhte Beitrags- und Eintrittspreise sowie auf Änderungen in der Programmgestaltung zurück.

„Wir sind gut aufgestellt und können unsere Dinge unkompliziert erledigen“, meinte Bokeloh mit Blick aufs mit knapp 45 000 Euro ausgestattete Eigenkapitalkonto. „Eine insgesamt sehr zufrieden stellende Situation“. Gleichwie gelte es, nicht zuletzt angesichts des in der nächsten Spielzeit anstehenden 70-jährigen Vereinsbestehens, weiterhin auf der Suche nach Spendern und Sponsoren zu bleiben.

Und, wie der Fürst ausführte, angesichts des augenscheinlich maroden Zustands des vereinseigenen Konzertklaviers. Das Instrument sei hoffnungslos überaltert. „Wir kommen um eine Neuanschaffung nicht herum“, betonte der Vorsitzende. Und: „Da gehen wir unter 80 000 Euro nicht nach Hause.“

Bürgermeister Reiner Brombach kündigte an, das Thema in die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Kulturausschusses aufzunehmen. „Die Stadt wird sich bei der Finanzierung nicht heraushalten können und wollen“, bekräftigte der Verwaltungschef. Ein renommierter Pianist wie etwa Alexander Krichel, erklärte der Fürst, hätte bei Kenntnis des Instrumentzustandes die Reise nach Bückeburg voraussichtlich nicht angetreten. Krichel hatte im März des vergangenen Jahres sein Publikum mit Interpretationen von Joseph Haydns Ouvertüre zu „Orfeo ed Euridice“, Pjotr Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23 und Richard Wagners Symphonie in C aufhorchen lassen.

Außer Krichels Gastspiel fanden im Rückblick von Vorstand und Geschäftsführung alles in allem 15 Veranstaltungen Erwähnung. Geschäftsführerin Johanna Woydt freute sich insbesondere über erneut gestiegene Mitglieder- und Abonnentenzahlen. Die Veranstaltungen wurden von insgesamt 5542 Personen besucht (Saison 2014/2015: 5429 Besucher, 2013/2014: 5021).

Die Zahl der Mitglieder stieg im Vergleich zur Vorsaison um 24 auf jetzt 348 Frauen und Männer. „Das sind übrigens 37 Mitglieder mehr als das Bürgerbataillon verzeichnet“, hielt Woydt schmunzelnd fest, „und diese Tatsache spricht wohl für sich und für Bückeburg als Kulturstadt.“ In den zurückliegenden fast sieben Jahrzehnten hätten viele Einwohner erlebt, wie wichtig ein hochwertiges kulturelles Angebot für die Ex-Residenz sei.

Das Programmheft der aktuellen Saison listet, inklusive Empfehlungen und Sonderveranstaltungen 23 Punkte auf. Los geht’s am 9. Oktober mit einem Auftritt des Gewandhaus-Quartetts im Festsaal von Schloss Bückeburg. Das Streichquartett wird am Klavier von der Mindener Pianistin Almut Preuß-Niemeyer begleitet.

Als weitere Höhepunkte kündigte die Geschäftsführerin unter anderem für junge Kulturfreunde konzipierte Gastspiele an. Am 22. November kommt das Figurentheater Seiler mit der Mäusegeschichte „Rosa und Karl“, am 25. November kommt „Peterchens Mondfahrt“ zur Aufführung. Der allgemein äußerst positiven Stimmung entsprechend mochte Woydt auch hier mit einer aus Vereinssicht erfreulichen Nachricht nicht hinter dem Berg halten: „Beide Veranstaltungen sind bereits jetzt ausverkauft.“ bus Die im Le-Theule-Saal tagende Hauptversammlung votierte unter der Wahlleitung von Heinrich Schraepler ebenso einmütig für das Verbleiben von Ute Mai (stellvertretende Vorsitzende), Ute Rohrbach (Schriftführerin) und Hagen Bokeloh (Schatzmeister) in ihren Positionen.

Bokeloh hatte die Vereinsmitglieder zuvor von einem bemerkenswerten Bilanzgewinn in Höhe von rund 7200 Euro in Kenntnis gesetzt. Das Resultat ist insofern bemerkenswert, da der Verein noch vor wenigen Jahren ein vergleichbares Ergebnis erzielte – allerdings mit negativem Vorzeichen. Der Schatzmeister führte die positive Entwicklung vor allem auf erhöhte Beitrags- und Eintrittspreise sowie auf Änderungen in der Programmgestaltung zurück.

„Wir sind gut aufgestellt und können unsere Dinge unkompliziert erledigen“, meinte Bokeloh mit Blick aufs mit knapp 45 000 Euro ausgestattete Eigenkapitalkonto. „Eine insgesamt sehr zufriedenstellende Situation“. Gleichwie gelte es, nicht zuletzt angesichts des in der nächsten Spielzeit anstehenden 70-jährigen Vereinsbestehens, weiterhin auf der Suche nach Spendern und Sponsoren zu bleiben.

Und, wie der Fürst ausführte, angesichts des augenscheinlich maroden Zustands des vereinseigenen Konzertklaviers. Das Instrument sei hoffnungslos überaltert. „Wir kommen um eine Neuanschaffung nicht herum“, betonte der Vorsitzende. Und: „Da gehen wir unter 80 000 Euro nicht nach Hause.“

Bürgermeister Reiner Brombach kündigte an, das Thema in die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Kulturausschusses aufzunehmen. „Die Stadt wird sich bei der Finanzierung nicht heraushalten können und wollen“, bekräftigte der Verwaltungschef. Ein renommierter Pianist wie etwa Alexander Krichel, erklärte der Fürst, hätte bei Kenntnis des Instrumentzustandes die Reise nach Bückeburg voraussichtlich nicht angetreten. Krichel hatte im März des vergangenen Jahres sein Publikum mit Interpretationen von Joseph Haydns Ouvertüre zu „Orfeo ed Euridice“, Pjotr Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23 und Richard Wagners Symphonie in C aufhorchen lassen.

Außer Krichels Gastspiel fanden im Rückblick von Vorstand und Geschäftsführung alles in allem 15 Veranstaltungen Erwähnung. Geschäftsführerin Johanna Woydt freute sich insbesondere über erneut gestiegene Mitglieder- und Abonnentenzahlen. Die Veranstaltungen wurden von insgesamt 5542 Personen besucht (Saison 2014/2015: 5429 Besucher, 2013/2014: 5021).

Die Zahl der Mitglieder stieg im Vergleich zur Vorsaison um 24 auf jetzt 348 Frauen und Männer. „Das sind übrigens 37 Mitglieder mehr als das Bürgerbataillon verzeichnet“, hielt Woydt schmunzelnd fest, „und diese Tatsache spricht wohl für sich und für Bückeburg als Kulturstadt.“ In den zurückliegenden fast sieben Jahrzehnten hätten viele Einwohner erlebt, wie wichtig ein hochwertiges kulturelles Angebot für die Ex-Residenz sei.

Das Programmheft der aktuellen Saison listet inklusive Empfehlungen und Sonderveranstaltungen 23 Punkte auf. Los geht’s am 9. Oktober mit einem Auftritt des Gewandhaus-Quartetts im Festsaal von Schloss Bückeburg. Das Streichquartett wird am Klavier von der Mindener Pianistin Almut Preuß-Niemeyer begleitet.

Als weitere Höhepunkte kündigte die Geschäftsführerin unter anderem für junge Kulturfreunde konzipierte Gastspiele an. Am 22. November kommt das Figurentheater Seiler mit der Mäusegeschichte „Rosa und Karl“, am 25. November kommt „Peterchens Mondfahrt“ zur Aufführung. Der allgemein äußerst positiven Stimmung entsprechend mochte Woydt auch hier mit einer aus Vereinssicht erfreulichen Nachricht nicht hinter dem Berg halten: „Beide Veranstaltungen sind bereits jetzt ausverkauft.“ bus




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