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18-Jähriger verhindert Diebstahl seines Smartphones - und führt Polizei zu den Tätern

Gedankenschnell gehandelt

BÜCKEBURG. In der Gleisunterführung des Bahnhofes sollte am Mittwochabend um 21.55 Uhr ein 18-jähriger Bückeburger bestohlen werden. Er bemerkte aber rechtzeitig, dass er bestohlen werden sollte und suchte Hilfe bei Mitreisenden, die die Polizei alarmieren sollten. Was sie aber nicht taten, wie er sich gegenüber unserer Zeitung beschwerte. Er alarmierte selbst die Polizei, blieb am Handy und führte die Beamten schlussendlich zu den Tätern, die sich Richtung Innenstadt entfernt hatten.

veröffentlicht am 09.06.2016 um 12:31 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:22 Uhr

Wie die Polizei mitteilte, war der junge Mann mit dem Zug samt seines Dirt-Bikes aus Minden gekommen und wurde in der Unterführung von zwei Männern abgelenkt, die mit einem roten Fahrrad an den Treppenstufen zum Bahngleis akrobatische Kunststücke vollzogen.

Währenddessen näherte sich dem vermeintlichen Opfer von hinten unbemerkt eine dritte Person, die dem Bückeburger aus der vorderen rechten Hosentasche das Smartphone stehlen wollte. Der 18-Jährige bemerkte den Diebstahlsversuch rechtzeitig, herrschte die Diebe an und entfernte sich vom Bahnhofsgelände. Von dort verständigte er die Polizei. Er blieb die ganze Zeit in Kontakt mit den Beamten und fuhr mit seinem Rad auf der anderen Straßenseite und in gebührendem Abstand hinter den Personen her, die sich in Richtung Innenstadt entfernten.

Die hinzugeführten Polizeibeamten konnten schließlich zwei Tatverdächtige mit einem mitgeführten roten Fahrrad in der Langen Straße, Ecke Braustraße, antreffen und überprüfen. Bei den Personen handelte es sich um zwei 18- und 16-jährige Asylbewerber mit marokkanischer und albanischer Herkunft aus Porta Westfalica Kleinenbremen. Der eigentliche Haupttäter konnte nach Verlassen des Bahnhofes unerkannt entkommen.

Das bei den Tatverdächtigen aufgefundene Fahrrad wurde von den Beamten sichergestellt, weil die Personen keine plausible Erklärung für die Herkunft des Fahrrades abgeben konnten. Es wird überprüft, ob das Fahrrad aus einem Diebstahl stammt.

Der Pressesprecher der Polizei Bückeburg, Matthias Auer, lobte das gedankenschnelle Handeln des Opfers: „Nach der Tat verließ er nicht panisch den Bahnhof, sondern beobachtete die Tatverdächtigen, ging ihnen nach und konnte uns hilfreiche Standortmeldungen von den Personen mitteilen“, so der Sprecher der Polizei.

Gar nicht lobenswert ist allerdings das Verhalten anderer Mitreisender. Offensichtlich seien Bitten des 18-Jährigen, die Polizei zu informieren, von zwei Mitreisenden ignoriert worden. Das bestätigte der junge Mann auch gegenüber unserer Zeitung. Vorsichtig sei er durch die Berichte unserer Zeitung in den sozialen Medien geworden, die dort über die Trickdiebstähle an zwei Senioren berichtet: „Noch beim Mittagessen haben wir darüber gesprochen.“ Er habe sich gar nicht vorstellen können, wie gewieft Diebe vorgehen und wie sie Opfer ablenken. Daher sei er in der Unterführung gleich vorsichtig geworden, als das Trio dort „so komisch“ aktiv wurde.BÜCKEBURG. In der Gleisunterführung des Bahnhofes sollte am Mittwochabend um 21.55 Uhr ein 18-jähriger Bückeburger bestohlen werden. Er bemerkte aber rechtzeitig, dass er bestohlen werden sollte, und suchte Hilfe bei Mitreisenden, die die Polizei alarmieren sollten – was sie aber nicht taten, wie er sich gegenüber unserer Zeitung beschwerte.

Wie die Polizei mitteilte, war der junge Mann mit dem Zug samt seinem Dirt-Bike aus Minden gekommen und wurde in der Unterführung von zwei Männern abgelenkt, die mit einem roten Fahrrad an den Treppenstufen zum Bahngleis akrobatische Kunststücke vollführten.

Währenddessen näherte sich dem vermeintlichen Opfer von hinten unbemerkt eine dritte Person, die dem Bückeburger aus der vorderen rechten Hosentasche das Smartphone stehlen wollte. Der 18-Jährige bemerkte den Diebstahlsversuch rechtzeitig, herrschte die Diebe an und entfernte sich vom Bahnhofsgelände. Von dort verständigte er die Polizei. Er blieb die ganze Zeit in Kontakt mit den Beamten und fuhr mit seinem Rad auf der anderen Straßenseite und in gebührendem Abstand hinter den Personen her, die sich in Richtung Innenstadt entfernten.

Die hinzugeführten Polizeibeamten konnten schließlich zwei Tatverdächtige mit einem mitgeführten roten Fahrrad in der Langen Straße, Ecke Braustraße, antreffen und überprüfen. Bei den Personen handelte es sich um zwei 18- und 16-jährige Asylbewerber mit marokkanischer und albanischer Herkunft aus Porta Westfalica-Kleinenbremen. Der eigentliche Haupttäter konnte nach Verlassen des Bahnhofes unerkannt entkommen.

Das bei den Tatverdächtigen aufgefundene Fahrrad wurde von den Beamten sichergestellt, weil die Personen keine plausible Erklärung für die Herkunft des Fahrrades abgeben konnten. Es wird überprüft, ob das Fahrrad aus einem Diebstahl stammt.

Der Pressesprecher der Polizei Bückeburg, Matthias Auer, lobte das gedankenschnelle Handeln des Opfers: „Nach der Tat verließ er nicht panisch den Bahnhof, sondern beobachtete die Tatverdächtigen, ging ihnen nach und konnte uns hilfreiche Standortmeldungen von den Personen mitteilen“, so der Sprecher der Polizei.

Gar nicht lobenswert ist allerdings das Verhalten anderer Mitreisender. Offensichtlich seien Bitten des 18-Jährigen, die Polizei zu informieren, von zwei Mitreisenden ignoriert worden. Das bestätigte der junge Mann auch gegenüber unserer Zeitung. Vorsichtig sei er durch die Berichte unserer Zeitung in den sozialen Medien geworden, die dort über die Trickdiebstähle an zwei Senioren berichtet: „Noch beim Mittagessen haben wir darüber gesprochen.“ Er habe sich gar nicht vorstellen können, wie gewieft Diebe vorgehen und wie sie Opfer ablenken. Daher sei er in der Unterführung gleich vorsichtig geworden, als das Trio dort „so komisch“ aktiv wurde.




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