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Stefanie Janzen managt ihren ersten Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg

Gefühlt wie ein NASA-Wissenschaftler

Bückeburg (jp). Sie ist zweifellos das bislang jüngste Gesicht in unserer Serie, die hinter die Kulissen des Weihnachtszaubers und der Landpartie blickt und Personen vorstellt, die dort für den reibungslosen Ablauf der beiden Großveranstaltungen auf Schloss Bückeburg sorgen. Und gerade deshalb hatte Stefanie Janzen beim gestern zu Ende gegangenen Weihnachtszauber ihre Feuerprobe zu bestehen: Zum ersten Mal stand die 27-jährige als Mitglied des zentralen Organisationsteams des fürstlichen Weihnachts-Events ihre Frau.

veröffentlicht am 10.12.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 12:21 Uhr

Erst seit Februar ist die Oldenburgerin, die an der Hochschule Bremen ihren Abschluss im Internationalen Studiengang Angewandte Freizeitwissenschaften machte, bei der „Landpartie Schloss Bückeburg GbR“ angestellt. Diese Personengesellschaft ist formell Veranstalter von Weihnachtszauber und Landpartie. Vertretungsberechtigte Gesellschafter sind Mechthild Wilke aus Oldenburg und – natürlich – der Hausherr, Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe.

Als Mitglied im „Generalstab“ von Landpartie-Gesellschafterin Mechthild Wilke trat Stefanie Janzen in die Fußstapfen von Sonja Harbers. Von Oldenburg aus kümmerte sie sich um das Kaleidoskop an Aufgaben im Vorfeld des Weihnachtszaubers, angefangen von den Vertragsformalitäten mit den Händlern und Ausstellern bis zur Rekrutierung der Engel, die in weißen Gewändern und Flügeln während der Großveranstaltung dem auf dem Schlossareal wandelnden Weihnachtsmann Jürgen Braunroth zur Seite standen.

Drei Tage vor Veranstaltungsstart dann Anreise nach Bückeburg und letzte Vorbereitungen im Akkord an Ort und Stelle: Begleitung und Unterstützung der Aufbau- und Dekorationsarbeiten sowie der diversen Anlieferungen, Beschilderung, Wegeleitung, Vorbereitung des Listenmaterials für die Kassen, die Einlasskontrollen und den Infostand und nicht zuletzt Assistenz von Mechthild Wilke bei der Koordination der diversen Pressetermine mit Zeitungen, Radiosendern und Fernsehteams – in den letzten Stunden vor der Eröffnung kam Stefanie Janzen kaum zu Atem.

Lampenfieber? Aber sicher, gibt die 27-jährige unumwunden zu. Ein wenig fühlte sich die Oldenburgerin beim Endspurt zu ihrem ersten Weihnachtszauber wie ein NASA-Wissenschaftler, der monatelang an der Entwicklung einer neuen Raumfähre arbeitet und stets diesem alles entscheidenden Moment entgegenfiebert – wenn die Rakete von der Startrampe abhebt. Und war es für sie in dem Moment auch so, als Nadja-Anna Fürstin zu Schaumburg-Lippe am Morgen des 30. Novembers endlich das weiß-rot-blaue Band durchschnitt? Eher am Abend, als der Eröffnungstag ohne Zwischenfälle oder Pannen in gelöster Stimmung zu Ende ging, fiel die Anspannung von ihr ab. „Da konnte ich zum ersten Mal selbst über das Gelände gehen und die Atmosphäre genießen.“

Während der zurückliegenden Woche war Stefanie Janzen vor allem als ständige Schnittstelle zwischen dem Organisationsteam und den Ausstellern auf den Beinen. Immer wieder gab es Nachfragen, Anregungen, Bedenken, Bitten, Problemchen und Fragestellungen aus den Reihen der Händler, die es zu regeln gilt. Hier hatte einer Probleme mit der Heizung und bat um Unterstützung, dort lief die Besucherführung nicht so wie geplant. Dieser macht so gute Umsätze, dass er noch einen zweiten Stand haben wollte, jener wünschte hingegen 2013 unbedingt einen anderen Verkaufsplatz …




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