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Stadtwerke Schaumburg-Lippe bilden drei Azubis aus

Gegen den Fachkräftemangel

BÜCKEBURG. Zum Ausbildungsstart 2021 beginnen gleich drei Auszubildende ihre berufliche Zukunft im technischen Bereich bei den Stadtwerken Schaumburg-Lippe. Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik ist der etwas sperrige Name für einen hochtechnisierten und unerlässlichen Beruf.

veröffentlicht am 06.08.2021 um 17:00 Uhr
aktualisiert am 13.08.2021 um 19:10 Uhr

„Die Menschen verlassen sich darauf, dass wir als Energielieferant die Versorgung mit Trinkwasser und Erdgas sicherstellen, die sogenannte Daseinsvorsorge zu jedem Zeitpunkt aufrechterhalten. Trinkwasser ist überlebenswichtig, Erdgas nach wie vor unverzichtbar. Hier brauchen wir jetzt und in Zukunft Fachkräfte mit fundierter Ausbildung.“, so Dirk Rabeneck, Geschäftsführer bei den Stadtwerken mit Hauptsitz in Bückeburg.

Wie überall in Deutschland, beobachten auch die hiesigen Stadtwerke den zunehmenden Fachkräftemangel mit Sorge. Unvorstellbar, ein Wasserrohrbruch oder ein Leck an einer Gasleitung würde nicht schnellstens behoben werden können, weil Fachkräfte fehlen. Aktuell ist der dafür notwendige Bereitschaftsdienst der Stadtwerke bestens aufgestellt und rund um die Uhr einsatzbereit. Das soll mit der Ausbildung junger Menschen im Bereich der Rohrsystemtechnik auch langfristig so bleiben. Daher hat man sich bei den Stadtwerken spontan entschieden, gleich drei statt der ursprünglich zwei ausgeschriebenen Ausbildungsplätze zu besetzen.

„Als wir bei den Bewerbungsgesprächen vor der Entscheidung standen, welche zwei der insgesamt drei geeigneten Bewerber wir einstellen, haben wir uns gefragt, warum wir nicht einfach alle drei einstellen.“, so Rabeneck weiter. „Und wir sind froh, genau so gehandelt zu haben. Das ist schon eine tolle Basis, auf der wir weiter zuverlässig aufbauen können.“

Denn in der Regel bleibt, wer bei den Stadtwerken gelernt hat, im Unternehmen. Zukunftssorgen braucht sich in diesem Bereich niemand zu machen. Die Ausbildung ist zukunftsfähig, krisensicher und bietet flexible Aufstiegschancen. Handwerk hat eben auch heute, fast mehr denn je, den sprichwörtlichen „Goldenen Boden“.r




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