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Fast 120 Teilnehmer aus Kleinenbremen und Wülpke fühlen sich bei Seniorenfeier bestens unterhalten

Geheimnisse des Alters

KLEINENBREMEN. Fast 120 Senioren aus Kleinenbremen und Wülpke lassen es sich bei der Seniorenfeier schmecken.

veröffentlicht am 21.06.2016 um 12:04 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:22 Uhr

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KLEINENBREMEN. Die ersten Gäste treffen bereits eine Stunde vor dem offiziellen Beginn der Seniorenfeier ein. Deshalb fasst sich Jörg Achilles vom Bezirksausschuss in seiner Begrüßungsrede kurz und gibt lieber schnell die Kaffeetafel frei. Warten macht schließlich hungrig. Fast 120 Senioren aus Kleinenbremen und Wülpke lassen es sich danach schmecken.

Für Unterhaltung sorgt der Möllberger Shanty-Chor „Die blauen Jungs“ mit einem großen Repertoire an Liedern, die nach Meer klingen und zum Schunkeln anregen. Programmpunkt Nummer zwei ist die Ehrung der ältesten Teilnehmer. Es sind Karl Niemann und Elisabeth Südmeier, beide über 90. Eine niedersächsische Trachtengruppe hat kurzfristig abgesagt. Das lässt sich verkraften, denn den meisten Besuchern geht es vor allem darum, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der stellvertretende Portaner Bürgermeister Karl Erich Schmeding sieht die städtischen Seniorenfeiern denn auch als willkommene „Möglichkeit, sich zu begegnen und auszutauschen“. Wer ins Seniorenalter gekommen sei, habe die Freiheit, in gewisser Weise aber auch die Not, sein Leben weitgehend selbst aktiv zu gestalten, denn es gebe wenig Verpflichtungen.

Klingt nach Meer: Der Shanty-Chor „Die blauen Jungs“ hat viele Lieder mitgebracht. Fotos: ly

Gleichzeitig zitiert Schmeding einige Antworten mehr oder weniger bekannter Senioren auf die Frage nach dem Geheimnis des Alters. Der argentinische Pferdezüchter Horatio Luro hat zum Beispiel geantwortet, er schwimme, tanze und bleibe auf Distanz zu Krankenhäusern. Andere trinken gerne jeden Tag ein Schnäpschen - aber nicht mehr. Wieder andere führen ihr langes Leben auf innere Zufriedenheit zurück.

Begrüßt werden die Gäste im Gemeindehaus auch von Lilo Heine, Vorsitzende des Portaner Seniorenbeirates und des örtlichen Seniorenkreises „Frohe Runde“. Sie hat die Feier zusammen mit Sarah Hohmeier-Bierwirth vom Bezirksausschuss organisiert. Die Vorbereitungen nehmen viel Zeit in Anspruch. So war Sarah Hohmeier-Bierwirth an vier Tagen in den Dörfern unterwegs, um 890 Einladungen persönlich zu verteilen. Briefe werden nicht mehr verschickt. „Die Kosten dafür würden uns sonst vom Budget abgezogen“, erklärt Jörg Achilles, der Vorsitzende des Ortsgremiums. Für die Feier selbst ist das Geld besser angelegt.KLEINENBREMEN. Die ersten Gäste treffen bereits eine Stunde vor dem offiziellen Beginn der Seniorenfeier ein. Deshalb fasst sich Jörg Achilles vom Bezirksausschuss in seiner Begrüßungsrede kurz und gibt lieber schnell die Kaffeetafel frei. Warten macht schließlich hungrig. Fast 120 Senioren aus Kleinenbremen und Wülpke lassen es sich danach schmecken.

Für Unterhaltung sorgt der Möllberger Shanty-Chor „Die blauen Jungs“ mit einem großen Repertoire an Liedern, die nach Meer klingen und zum Schunkeln anregen. Programmpunkt Nummer zwei ist die Ehrung der ältesten Teilnehmer. Es sind Karl Niemann und Elisabeth Südmeier, beide über 90. Eine niedersächsische Trachtengruppe hat kurzfristig abgesagt. Das lässt sich verkraften, denn den meisten Besuchern geht es vor allem darum, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der stellvertretende Portaner Bürgermeister Karl Erich Schmeding sieht die städtischen Seniorenfeiern denn auch als willkommene „Möglichkeit, sich zu begegnen und auszutauschen“. Wer ins Seniorenalter gekommen sei, habe die Freiheit, in gewisser Weise aber auch die Not, sein Leben weitgehend selbst aktiv zu gestalten, denn es gebe wenig Verpflichtungen.

Gleichzeitig zitiert Schmeding einige Antworten mehr oder weniger bekannter Senioren auf die Frage nach dem Geheimnis des Alters. Der argentinische Pferdezüchter Horatio Luro hat zum Beispiel geantwortet, er schwimme, tanze und bleibe auf Distanz zu Krankenhäusern. Andere trinken gerne jeden Tag ein Schnäpschen – aber nicht mehr. Wieder andere führen ihr langes Leben auf innere Zufriedenheit zurück.

Begrüßt werden die Gäste im Gemeindehaus auch von Lilo Heine, Vorsitzende des Portaner Seniorenbeirates und des örtlichen Seniorenkreises „Frohe Runde“. Sie hat die Feier zusammen mit Sarah Hohmeier-Bierwirth vom Bezirksausschuss organisiert. Die Vorbereitungen nehmen viel Zeit in Anspruch. So war Sarah Hohmeier-Bierwirth an vier Tagen in den Dörfern unterwegs, um 890 Einladungen persönlich zu verteilen. Briefe werden nicht mehr verschickt. „Die Kosten dafür würden uns sonst vom Budget abgezogen“, erklärt Jörg Achilles, der Vorsitzende des Ortsgremiums. Für die Feier selbst ist das Geld besser angelegt.




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