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Briefe an Kreis-, Land- und Bundestag

„Gesprächsforum“ will mehr Aufmerksamkeit für seine Angebote

BÜCKEBURG. Das „Schaumburger Gesprächsforum“ will die Aufmerksamkeit auf die von ihm angebotenen Gesprächsabende erhöhen. Aus diesem Grund erhaltenen demnächst Fraktionsvertreter von Kreis-, Land- und Bundestag Post von den Initiatoren.

veröffentlicht am 05.03.2019 um 11:41 Uhr
aktualisiert am 05.03.2019 um 16:20 Uhr

Fritz Winkelhake (von links), Richard Wilmers und Hans-Jürgen Müller berichten über die Arbeit des „Schaumburger Gesprächsforums“. Foto: bus
bus-neu

Autor

Herbert Busch Reporter
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Thema des Schreibens ist eine Veranstaltung zum Thema „Dienstpflichtjahr oder Freiwilliges Soziales Jahr“.

Wie die Mitgründer des Forums, Hans-Jürgen Müller, Fritz Winkelhake und Richard Wilmers, in einem Pressegespräch darlegten, sollen ihre Darstellungen möglichst in den Beratungen der Fraktionen und Fachgremien Berücksichtigung finden.

In dem Brief an die Abgeordneten heißt es: „Im Vorfeld haben viele Gespräche mit Teilnehmern respektive Absolventen des freiwilligen Dienstjahres aus verschiedenen Bereichen stattgefunden. Die Bewertung aller Befragten war überwiegend positiv bis sehr positiv. Praktische Erfahrungen mit den Problemstellungen der verschiedenen Einsatzbereiche sowie die hohe Wertschätzung der Personen, mit denen und für die sie tätig waren wie auch der persönlichkeits- und charakterbildende Prozess, den die meisten Teilnehmer für sich verbuchen konnten, wurden von ihnen auf der Habenseite gesehen.“ Und: „Besonders wichtig waren die Einsichten in die interessanten und vielseitigen Berufsfelder und die Erkenntnisse, wie notwendig, aber auch oft sehr schwer die Arbeit der vielen Menschen im sozialen Bereich ist. Zum Beispiel in der Kranken- und Altenpflege, der Arbeit mit behinderten Menschen und anderen sozialen Problemfeldern. Die Dankbarkeit, die von den Betroffenen an die Helfer und Helferinnen zurückkam, hat diese nach ihren Aussagen sehr berührt.“

Als Wünsche der jungen Leute führen die Absender eine Erhöhung des Taschengeldes, eine bessere Information über den Freiwilligendienst in Schulen und Institutionen, eine möglichst ortsnahe Verwendung sowie eine kostenlose Benutzung des ÖPNV, eine Anrechnung der Dienstzeit auf Studienanwartschaften und eine positive Auswirkung bei der Arbeitsplatzsuche an. Als Fazit halten sie fest: „Hier haben junge Menschen die Möglichkeit genutzt, Erfahrungen für das Leben abseits der schulischen Bildung zu sammeln, ihren Horizont zu erweitern, entgegen dem allgemeinen Egoismus etwas für die Gesellschaft zu tun und somit auch die Demokratie in unserem Land zu stützen.“

Dem Forum gehören außer Müller, Winkelhake und Wilmers Konrad Bögel, Ursula Brauns-Kohlmeier Edeltraut Müller, Hylja Songün und Elfriede Stuckert an.

Hinweis: Die nächste Veranstaltung behandelt am Mittwoch, 20. März, im Alevitischen Kulturzentrum Stadthagen die Themen „Zu Besuch in der Türkei bei Kurden und Aleviten“ sowie „Versöhnungsarbeit in der Türkei und besonders bei uns in Deutschland“.




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