weather-image
Jennifer Knäble liest Weihnachtsgeschichten

Glanz und Glamour auf Schloss Bückeburg

BÜCKEBURG. Seit Beginn der Kooperation mit der Stiftung Lesung ist der Weihnachtszauber immer für das eine oder andere bekannte Gesicht aus Film, Fernsehen und Society gut. In diesem Jahr war es an RTL-Moderatorin Jennifer Knäble, den Reigen der Prominenten zu eröffnen, die sich als Lesebotschafter in den Dienst der guten Sache stellen und zugleich der Großveranstaltung auf Schloss Bückeburg einen satten Schuss Glanz und Glamour verleihen.

veröffentlicht am 02.12.2018 um 16:19 Uhr
aktualisiert am 02.12.2018 um 18:50 Uhr

Jennifer Knäble mit Veranstalterin Mechthild Wilke sowie Engeln und Weihnachtsmann. Foto: jp
jp01

Autor

Johannes Pietsch Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Die adrette Frankfurterin dürfte vor allem für morgendliche Fernsehzuschauer zu den besonders bekannten Bildschirmgrößen zählen. Seit einem Jahrzehnt moderiert sie allmorgendlich um 6 Uhr auf RTL das Magazin „Guten Morgen Deutschland“. Sie ist dabei weder vor der Kamera noch auf der Bühne des Nostalgiezeltes um einen frechen Spruch verlegen: „Wenn Sie morgens nicht wissen, was Sie machen sollen und Sie der Typ neben sich im Bett auch nicht interessiert, dann schalten Sie ein!“

Selbst muss die RTL-Moderatorin dabei jedoch noch wesentlich früher aus den Federn. Bereits um 2 Uhr beginnen die Vorbereitungen für die tägliche Sendung im Kölner Studio. Spätestens um 4 Uhr muss Knäble fertig geschminkt in der Maske sitzen. „Wenn Sie also glauben, Sie seien müde, dann seien Sie sich gewiss: Es geht noch schlimmer.“ Ein Foto-Termin um 8 Uhr morgens? „Das ist für mich wie Urlaub.“ Begeistert zeigte sich Knäble von der Atmosphäre des Weihnachtszaubers: „Ich fühle mich hier wie in Whoville aus ‚Der Grinch‘.“

Als Vorlesegeschichten hatte Knäble zum einen „Die vier Lichter des Hirten Simon“ mitgebracht, einen echten Klassiker der Weihnachtsliteratur, geschrieben von der 2005 verstorbenen deutschen Kinderbuchautorin Gerda Marie Scheidl und bekannt geworden vor allem durch das Kinderbuch mit den Bildern des berühmten Schweizer Illustrators Marcus Pfister. Zum anderen gab es mit „Felix holt Senf“ einen alten literarischen Bekannten: Erich Kästners melancholische Kurzgeschichte über einen Jungen, der an einem Weihnachtsabend unverhofft für fünf Jahre verschwindet, wurde bereits vor sieben Jahren von Tatort-Star ChrisTine Urspruch an gleicher Stelle vorgelesen. Und genau die wird am kommenden Sonntag, 9. Dezember, wieder zu Gast auf dem Weihnachtszauber sein.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare